Freie Universität Berlin
Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften - Friedrich-Meinecke-Institut Professur für Geschichte des hohen und späten Mittelalters
Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt „Konstellationen des Rassismus“ (Geschäftszeichen ER 344/18-1) hat das Ziel einer kritischen Auseinandersetzung mit der aktuellen Rassismusdiskussion in der Mittelalterforschung (zwei Doktorand*innen und eine Postdoc-Stelle). Der oder die Postdoc-Mitarbeiter*in hat die Aufgabe, die theoretischen und empirischen Grundlagen des Projekts zu vertiefen. Die erfolgreiche Mitarbeit umfasst zwei komplementäre Vorhaben, die jeweils in Form eines Zeitschriftenartikels veröffentlicht werden sollen. Ein Beitrag widmet sich der systematischen Aufarbeitung der Forschungsdiskussion zu „Rasse“ und „Rassismus“ in der historischen Mediävistik und angrenzenden Disziplinen. Ein zweiter Beitrag widmet sich exemplarisch dem Königreich Sizilien im 13. Jahrhundert (Regno). Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und inwiefern politische, wirtschaftliche und religiöse Differenzen in Süditalien zu rassistischen Diskursen und Praktiken führten.
Wiss. Mitarbeiter*in (Postdoc) (w/m/d)
Vollzeitbeschäftigung
befristet auf 2 Jahre
Entgeltgruppe 13 TV-L FU
Kennung: 20263Ertl
Aufgabenbeschreibung
Aufgabengebiet:
Mitwirkung im Projekt „Konstellationen des Rassismus“ (Hauptaufgabe)
- Forschungsbericht zur aktuellen Rassismusdiskussion in der historischen Mittelalterforschung und angrenzenden Disziplinen
- Wissenschaftliche Studie zum Thema „Rassismus im Regno. Süditalien im hohen und späten Mittelalter“
- Unterstützung der Doktorand*innen im Projekt
- Koordination der gemeinsamen Aktivitäten (Forschungskolloquium, Archiv- und Tagungsreisen)
Erwartete Qualifikationen
Einstellungsvoraussetzungen:
Abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium und Promotion in Mittelalterlicher Geschichte oder einem vergleichbaren Studiengang
Erwünscht:
- Kompetenzen und Vorerfahrungen im thematischen Feld des Forschungsprojekts
- sehr gute Sprachkenntnisse in Italienisch und Englisch sowie Deutsch
- sorgfältiges und eigenständiges Arbeiten
Hinweise zur Bewerbung
Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen unter Angabe der Kennung bis zum 10.08.2026 im Format PDF (vorzugsweise als ein Dokument) elektronisch per E-Mail zu richten an Herrn Prof. Dr. Thomas Ertl: thomas.ertl@fu-berlin.de oder per Post an die
Freie Universität Berlin
Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften
Friedrich-Meinecke-Institut
Professur für Geschichte des hohen und späten Mittelalters
Herrn Prof. Dr. Thomas Ertl
Koserstr. 20
14195 Berlin (Dahlem)
Mit der Abgabe einer Onlinebewerbung geben Sie als Bewerber*in Ihr Einverständnis, dass Ihre Daten elektronisch verarbeitet und gespeichert werden.
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Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.
Die Freie Universität Berlin fordert Frauen sowie Personen mit Migrationsgeschichte ausdrücklich zur Bewerbung auf. Vorstellungskosten können von der Freien Universität Berlin leider nicht übernommen werden.
Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen nur in Kopie ein.
Fakten
| Veröffentlicht | 23.07.2026 |
|---|---|
| Kategorie | Postdoc, Wissenschaftliche Mitarbeiter*in |
| Standort | Deutschland, Berlin |
| Aufgabengebiet | Kunst, Kultur & Gestaltung, Wissenschaft & Forschung, Forschung |
| Beginn frühestens | frühestmöglich |
| Dauer | befristet auf 2 Jahre |
| Umfang | Vollzeitbeschäftigung |
| Vergütung | Entgeltgruppe 13 TV-L FU |
| Homepage | https://www.fu-berlin.de/ |
Anforderungen
| Abschluss | Abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium und Promotion |
|---|---|
| Studiengang | Geisteswissenschaften, Geschichte, Kulturwissenschaften |
| Sprachkenntnisse |
|
Bewerben
| Bewerbungsfrist | 10.08.2026 |
|---|---|
| Kennziffer | 20263Ertl |
| per Post | Freie Universität Berlin
|
| per E-Mail | thomas.ertl@fu-berlin.de |