Freie Universität Berlin
Zentralinstitut Osteuropa-Institut - Arbeitsbereich "Kultur"
Wiss. Mitarbeiter*in (Praedoc) (m/w/d)
mit 65%-Teilzeitbeschäftigung
befristet bis zu 4 Jahre
Entgeltgruppe 13 TV-L FU
Kennung: Prädoc65%Kultur
Aufgabenbeschreibung
Im Sommer 2026 nimmt am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin die Forschungsgruppe „Energien der Vernetzung. Akteure, Räume und Praktiken in Osteuropa“ ihre Arbeit auf. In der von der DFG geförderten Forschungsgruppe arbeiten Wissenschaftler*innen der Freien Universität, der Humboldt-Universität, des Centre Marc Bloch und des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung zusammen. Im Zentrum der Forschung stehen drei Fragen: Erstens untersuchen wir Raumordnungen: Wie greifen die Gewinnung und Zirkulation von Energien und die (Um)Gestaltung von Ressourcenräumen ineinander? Zweitens stehen Akteur*innen im Fokus: In welchen formellen und informellen Netzwerkstrukturen gestalten menschliche und nicht-menschliche Akteur*innen Energieumwelten? Drittens geht es uns um konkurrierende Narrative: Welche Begriffe, Topoi und Konzepte prägen Energiediskurse? Um diese komplexen Fragen zu bearbeiten forschen in der interdisziplinären Gruppe Literatur- und Kulturwissenschaft, Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft eng zusammen.
Aufgabengebiet:
Das Teilprojekt „Kommunizierende Röhren“ untersucht am Leitfaden großer Pipeline-Stränge zwischen Ost-, Mittel- und Westeuropa, wie Pipelines als technische Ressourcentransportinfrastruktur zugleich eine symbolische Funktion übernehmen. Um diese symbolische Funktion zu erschließen, unternimmt das Teilprojekt eine diskursgeschichtlich orientierte und medientheoretisch informierte Analyse der politischen Rhetorik und der künstlerischen Reflexion von Pipeline-Projekten von den 1970ern (“Sojuz”) über die 1980er (“Urengoj-Užgorod”) bis ins 21. Jahrhundert (“Nord Stream”). Neben der Anfertigung einer Doktorarbeit zum Thema des Teilprojekts, wird sich der/die Projektmitarbeitende in Zusammenarbeit mit der Projektleitung an einer Materialanthologie zur Pipelineproblematik beteiligen und aktiv an den wissenschaftlichen Veranstaltungen des Teilprojekts und der Forschungsgruppe mitarbeiten.
Erwartete Qualifikationen
Einstellungsvoraussetzungen:
- Abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium im Bereich der Osteuropastudien, der Slavistik, der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, der Medientheorie, der Kulturwissenschaft oder eines verwandten Fachs
Erwünscht:
- Sehr guter Masterabschluss im Bereich der Osteuropastudien, der Slavistik, der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, der Medientheorie, der Kulturwissenschaft oder eines verwandten Fachs
- sehr gute Sprachkenntnisse (C1) des Englischen, Russischen und Ukrainischen, idealerweise auch einer weiteren slavischen Sprache (des Belarussischen, Polnischen oder Tschechischen) sowie Grundkenntnisse des Deutschen oder aber Bereitschaft zur Erlernung derselben innerhalb des ersten Jahres
Hinweise zur Bewerbung
Bitte senden Sie gemeinsam mit Ihren Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, CV, Zeugnisse) eine knappe Skizze (max. 5 Seiten), in der Sie darlegen, wie Sie den Forschungsgegenstand des Projekts im Rahmen eines Promotionsprojekt bearbeiten möchten. Bei Rückfragen zum Projektthema wenden Sie sich gerne an die Projektleitung (Prof. Susanne Strätling). Bewerbungen sind mit oben genannten Unterlagen unter Angabe der Kennung bis zum 08.06.2026 im Format PDF (vorzugsweise als ein Dokument) elektronisch per E-Mail zu richten an Frau Prof. Dr. Susanne Strätling: kultur@oei.fu-berlin.de oder per Post an die
Freie Universität Berlin
Zentralinstitut Osteuropa-Institut
Arbeitsbereich "Kultur"
Frau Prof. Dr. Susanne Strätling
Garystr. 55
14195 Berlin (Dahlem)
Mit der Abgabe einer Onlinebewerbung geben Sie als Bewerber*in Ihr Einverständnis, dass Ihre Daten elektronisch verarbeitet und gespeichert werden.
Wir weisen darauf hin, dass bei ungeschützter Übersendung Ihrer Bewerbung auf elektronischem Wege von Seiten der Freien Universität Berlin keine Gewähr für die Sicherheit übermittelter persönlicher Daten übernommen werden kann.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.
Die Freie Universität Berlin fordert Frauen sowie Personen mit Migrationsgeschichte ausdrücklich zur Bewerbung auf.
Vorstellungskosten können von der Freien Universität Berlin leider nicht übernommen werden.
Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen nur in Kopie ein.
Fakten
| Veröffentlicht | 18.05.2026 |
|---|---|
| Kategorie | Wissenschaftliche Mitarbeiter*in |
| Standort | Deutschland, Berlin |
| Aufgabengebiet | Kunst, Kultur & Gestaltung, Soziales, Bildung & Gesundheit, Wissenschaft & Forschung |
| Beginn frühestens | frühestmöglich |
| Dauer | befristet bis zu 4 Jahre |
| Umfang | 65%-Teilzeitbeschäftigung |
| Vergütung | Entgeltgruppe 13 TV-L FU |
| Arbeitssprache & erwartetes Niveau |
|
| Homepage | https://www.fu-berlin.de/ |
Anforderungen
| Abschluss | Abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium |
|---|---|
| Studiengang | Geisteswissenschaften, Rechts-, Wirtschafts- & Sozialwissenschaften |
Kontakt
| Kennziffer | Prädoc65%Kultur |
|---|---|
| Kontakt-Person | Prof. Susanne Strätling |
Bewerben
| Bewerbungsfrist | 08.06.2026 |
|---|---|
| Kennziffer | Prädoc65%Kultur |
| per Post | Freie Universität Berlin
|
| per E-Mail | kultur@oei.fu-berlin.de |