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Of­f­re 49 sur 75 du 25/03/2021, 08:09

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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät VI - Insti­tut für Sozio­lo­gie / FG Metho­den der empi­ri­schen Sozi­al­for­schung

Wiss. Mit­ar­bei­ter*in (d/m/w) - 75 % Arbeits­zeit - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len

unter dem Vor­be­halt der Mit­tel­be­wil­li­gung

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Mit­ar­beit und selb­stän­dige wis­sen­schaft­li­che Tätig­kei­ten im DFG-Pro­jekt „App­les and Flowers. Effects of Pan­de­mics on the (Re-)Orga­ni­za­tion of Com­mo­dity Chains for Fresh Agri­cul­tu­ral Pro­ducts“ am FG Metho­den der empi­ri­schen Sozi­al­for­schung (Prof. Dr. Nina Baur) in Zusam­men­ar­beit mit dem FG für Wirt­schafts­geo­gra­phie der HU Ber­lin (Prof. Dr. Elmar Kulke). Das Pro­jekt kom­bi­niert den wirt­schafts­geo­gra­phi­schen Ansatz der Glo­ba­len Waren­ket­ten (GVC, GPN) mit dem wirt­schafts­so­zio­lo­gi­schen Ansatz der Sozio­lo­gie der Kon­ven­tio­nen, um am Bei­spiel der Waren­ket­ten zweier land­wirt­schaft­li­cher Fri­sche­pro­dukte (Äpfel und Blu­men) zu unter­su­chen, wel­chen Ein­fluss der externe Schock der Covid-19-Pan­de­mie auf die (Re-)Orga­ni­sa­tion von Waren­ket­ten hat. Für jedes die­ser Pro­dukte kon­tras­tiert das Pro­jekt eine kurze und lange Waren­kette. Kon­kret unter­sucht das Pro­jekt den deutsch-deut­schen und den chi­le­nisch-deut­schen Apfel­markt sowie den hol­län­disch-deut­schen und kenia­nisch-deut­schen Blu­men­markt. Unter der Annahme, dass ver­gan­ge­nen Struk­tu­ren und Wis­sens­be­stände der Akteure aktu­elle Kri­sen­re­ak­tio­nen beein­fluss­ten, fragt es: (1) Wie waren die Waren­ket­ten vor der Krise orga­ni­siert, und was sind Schlüs­sel­ak­teure? (2) Wel­che Aus­wir­kun­gen hatte die Krise auf die Kette und die Akteure, warum und wie reagier­ten die Akteure auf die Krise und was sind die Haupt­trei­ber des Wan­dels? (3) Wel­che kurz- und lang­fris­ti­gen Fol­gen hat die Covid-19-Pan­de­mie sowohl auf die räum­li­che Orga­ni­sa­tion der Kette sowie die Akteure der Kette? Hier­durch leis­tet das Pro­jekt meh­rere Bei­träge zur For­schung: (1) Es leis­tet einen theo­re­ti­schen Bei­trag zur sozio­lo­gi­schen und wirt­schafts­geo­gra­phi­schen Theo­rie sowie zur Inte­gra­tion die­ser bei­den For­schungs­fel­der, nament­lich der Ansätze der Glo­ba­len Waren­ket­ten (GVC, GPN) mit der Sozio­lo­gie der Kon­ven­tio­nen. (2) Das Pro­jekt erwei­tert das Wis­sen über kurz­fris­tige und lang­fris­tige Aus­wir­kun­gen exter­ner Schocks im All­ge­mei­nen und die Covid-19-Pan­de­mie im Beson­de­ren auf die Orga­ni­sa­tion von Waren­ket­ten. (3) Auf sozi­al­po­li­ti­scher Ebene ver­schafft das Pro­jekt Inter­me­diä­ren und Kon­su­men­ten Wis­sen dar­über, wie man robuste Waren­ket­ten gestal­ten kann, damit die Lie­fer­si­cher­heit garan­tiert ist. Erzeu­ger von land­wirt­schaft­li­chen Pro­duk­ten erhal­ten Wis­sen dar­über, wie man Ange­bot und Nach­frage sicher mit­ein­an­der ver­knüpft. (4) Das Pro­jekt leis­tet einen Bei­trag zur Metho­do­lo­gie der Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, indem die Ansätze des „Value Chain Map­ping“ mit der pro­zess­ori­en­tier­ten Mikro-Makro-Ana­lyse ver­knüpft wer­den.

Zu den Auf­ga­ben der*des künf­ti­gen Stel­len­in­ha­ber*in gehö­ren ins­be­son­dere:
  • Zusam­men­ar­beit mit und Unter­stüt­zung der Pro­jekt­lei­tung bei der Durch­füh­rung des Pro­jekts;
  • gemein­same Orga­ni­sa­tion und Durch­füh­rung der empi­ri­schen Pro­jekt­ar­beit zusam­men mit der*den wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­ter*in aus der Geo­gra­phie, vor­aus­sicht­lich in Form der Durch­füh­rung der zwei Fall­stu­dien für Waren­ket­ten des Apfel­markts (deutsch-deut­sche und chi­le­nisch-deut­sche Fall­stu­die);
  • selb­stän­dige For­schung und ver­ant­wort­lich für die sozio­lo­gi­schen Teile des Pro­jekts;
  • Ver­öf­fent­li­chung von For­schungs­er­geb­nis­sen in wis­sen­schaft­li­chen Publi­ka­tio­nen und auf Kon­fe­ren­zen;
  • Mit­ar­beit bei der Pro­jekt­ver­wal­tung, -orga­ni­sa­tion und -pla­nung;
  • Bereit­schaft zur Vor­be­rei­tung einer Pro­mo­tion im Rah­men des Pro­jekt­the­mas.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom oder Äqui­va­lent) in Sozio­lo­gie zum Zeit­punkt der Ein­stel­lung;
  • Kennt­nisse in Arbeits-, Orga­ni­sa­ti­ons- und Wirt­schafts­so­zio­lo­gie, nach­ge­wie­sen z.B. durch ent­spre­chende Stu­di­en­leis­tun­gen;
  • Kennt­nisse in Raum­so­zio­lo­gie, nach­ge­wie­sen z.B. durch ent­spre­chende Stu­di­en­leis­tun­gen;
  • Kennt­nisse in sozio­lo­gi­scher Theo­rie, ins­be­son­dere Welt­sys­tem­ana­lyse und Wis­sens­so­zio­lo­gie, nach­ge­wie­sen z.B. durch ent­spre­chende Stu­di­en­leis­tun­gen;
  • Kennt­nisse in qua­li­ta­ti­ver Sozi­al­for­schung (z.B. Eth­no­gra­phie, Inhalts­ana­lyse, Fall­stu­dien), nach­ge­wie­sen z.B. durch ent­spre­chende Stu­di­en­leis­tun­gen;
  • Kennt­nisse in quan­ti­ta­ti­ver Daten­er­he­bung (z.B. Sur­vey Metho­do­logy, Ver­wal­tungs- und andere pro­zess­pro­du­zierte Daten), nach­ge­wie­sen z.B. durch ent­spre­chende Stu­di­en­leis­tun­gen;
  • Kennt­nisse in mul­ti­va­ria­ter Sta­tis­tik, nach­ge­wie­sen z.B. durch ent­spre­chende Stu­di­en­leis­tun­gen;
  • Inter­esse am Pro­jekt­thema und Bereit­schaft zur Vor­be­rei­tung einer Pro­mo­tion im Rah­men des Pro­jekt­the­mas;
  • Orga­ni­sa­ti­ons- und Koor­di­na­ti­ons­ge­schick;
  • Eigen­in­itia­tive, Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Team­fä­hig­keit und Bereit­schaft, im Team zu arbei­ten;
  • sehr gute Deutsch- und Eng­lisch­kennt­nisse (flie­ßend in Wort und Schrift).

Erwünschte zusätz­li­che Qua­li­fi­ka­tio­nen:
  • Kennt­nisse im Bereich Fer­ti­gungs­pla­nung oder Logis­tik, nach­ge­wie­sen z.B. durch ent­spre­chende Stu­di­en­leis­tun­gen;
  • Erfah­rung in der inter­na­tio­na­len Zusam­men­ar­beit mit Latein­ame­rika und Sub-Sahara Afrika, nach­ge­wie­sen z.B. durch Aus­lands­auf­ent­halte.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre Bewer­bung sen­den Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen (Anschrei­ben, Lebens­lauf, Zeug­nis­ko­pien, Kopien von Arbeits­zeug­nis­sen) aus­schließ­lich per E-Mail an Prof. Dr. Nina Baur über sekretariat@mes.tu-berlin.de.

Mit der Abgabe einer Online­be­wer­bung geben Sie als Bewer­ber*in Ihr Ein­ver­ständ­nis, dass Ihre Daten elek­tro­nisch ver­ar­bei­tet und gespei­chert wer­den. Wir wei­sen dar­auf hin, dass bei unge­schütz­ter Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung auf elek­tro­ni­schem Wege keine Gewähr für die Sicher­heit über­mit­tel­ter per­sön­li­cher Daten über­nom­men wer­den kann. Daten­schutz­recht­li­che Hin­weise zur Ver­ar­bei­tung Ihrer Daten gem. DSGVO fin­den Sie auf der Web­seite der Per­so­nal­ab­tei­lung: https://www.abt2-t.tu-berlin.de/menue/themen_a_z/datenschutzerklaerung/ oder Direkt­zu­gang: 214041.

Zur Wah­rung der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen Frauen und Män­nern sind Bewer­bun­gen von Frauen mit der jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­tion aus­drück­lich erwünscht. Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Ber­lin schätzt die Viel­falt ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit.

Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin - Der Prä­si­dent - Fakul­tät VI, Insti­tut für Sozio­lo­gie, FG Metho­den der empi­ri­schen Sozi­al­for­schung, Prof. Dr. Nina Baur, Sekr. FH9-1, Fraun­ho­fer­str. 33-36, 10587 Ber­lin