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Of­f­re 56 sur 67 du 18/03/2021, 10:14

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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät IV - Insti­tut für Tech­ni­sche Infor­ma­tik und Mikro­elek­tro­nik / FG Intel­li­gente Sys­teme

2 Stel­len - Wiss. Mit­ar­bei­ter*in (d/m/w) - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len

unter dem Vor­be­halt der Mit­tel­be­wil­li­gung - Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ist ggf. mög­lich

Wis­sen­schaft­li­che*r Mit­ar­bei­ter*in für das Pro­jekt “Bewe­gungs­ko­or­di­nie­rung für hete­ro­gene Flug­ro­bo­ter­schwärme in ver­kehrs­rei­chen Umge­bun­gen”.
Der indus­tri­elle Erfolg von Mehr­ro­bo­ter­sys­te­men ist weit­ge­hend auf homo­gene Robo­ter­teams in bekann­ten Umge­bun­gen, z.B. Droh­nen­vor­füh­run­gen im Außen­be­reich oder Waren­sor­tie­rung in spe­zi­ell aus­ge­stat­te­ten Lager­häu­sern, beschränkt. Dies ist größ­ten­teils auf den Man­gel an effi­zi­en­ten und siche­ren Algo­rith­men zurück­zu­füh­ren, mit denen Robo­ter in unmit­tel­ba­rer Nähe zuein­an­der oder zu ande­ren poten­zi­ell dyna­mi­schen Hin­der­nis­sen koor­di­niert wer­den kön­nen. Sol­che schwie­ri­gen Bedin­gun­gen wer­den als ver­kehrs­rei­che Umge­bun­gen bezeich­net. Die­ses Pro­jekt basiert auf zwei Schlüs­sel­tech­no­lo­gien, bei denen ins­be­son­dere hete­ro­gene Teams unbe­mann­ter Luft­fahr­zeuge (UAVs) nütz­lich sind: 1) Indus­trie 4.0, bei der Flug­ro­bo­ter Werk­zeuge, Ver­brauchs­ma­te­ria­lien oder fer­tige Teile in andere Berei­che einer Fabrik trans­por­tie­ren; und 2) Kon­struk­ti­ons­sze­na­rien, bei denen meh­rere Robo­ter bei ein­zel­nen Auf­ga­ben zusam­men­ar­bei­ten. Ziel des Pro­jekts ist es, neu­ar­tige Algo­rith­men zur Bewe­gungs­ko­or­di­na­tion von hete­ro­ge­nen Flug­ro­bo­ter­schwär­men zu unter­su­chen, in denen Robo­ter über lange Zeit­räume und in unmit­tel­ba­rer Nähe zuein­an­der arbei­ten.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Der*die Kan­di­dat*in forscht im Rah­men des Pro­jek­tes an: 1) Ent­wurf neu­ar­ti­ger zen­tra­ler, dezen­tra­ler und hier­ar­chi­scher Algo­rith­men, die es hete­ro­ge­nen Flug­ro­bo­ter­schwär­men ermög­li­chen, den Arbeits­ab­stand gegen­über bestehen­den Ansät­zen für Ein­zel- und Mehr­ro­bo­ter­auf­ga­ben deut­lich zu redu­zie­ren, 2) Vali­die­rung die­ser Algo­rith­men auf phy­si­scher Hard­ware unter Berück­sich­ti­gung einer der Schlüs­sel­tech­no­lo­gien und 3) Ver­bes­se­rung und War­tung eines For­schungs­ver­suchs­stands für Flug­ro­bo­ter­schwärme. Für den Algo­rith­mus­ent­wurf wer­den Infor­mierte Suche, maschi­nel­les Ler­nen und Tra­jek­tori­en­op­ti­mie­rung ver­wen­det und ver­bes­sert.
Der*die Kan­di­dat*in hat die Mög­lich­keit an For­schungs­kol­lo­quien, Vor­le­sun­gen und Semi­na­ren teil­zu­neh­men und kann die im Pro­jekt täti­gen stu­den­ti­schen Beschäf­tig­ten betreuen. Außer­dem beinhal­tet die Tätig­keit Rei­sen (1 bis 2 Mal pro Jahr), um die For­schungs­er­geb­nisse bei inter­na­tio­na­len Kon­fe­ren­zen mit der For­schungs­ge­mein­schaft zu tei­len.
Die Mög­lich­keit zur Pro­mo­tion ist gege­ben.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom oder Äqui­va­lent) in Robo­tik, Infor­ma­tik, Elek­tro­tech­nik, Maschi­nen­bau oder ver­wand­ten Dis­zi­pli­nen mit her­vor­ra­gen­dem Abschluss.
  • Her­aus­ra­gende ana­ly­ti­sche Fähig­kei­ten (z.B. lineare Alge­bra, Cal­cu­lus, KI Theo­rie).
  • Exzel­lente Pro­gram­mier­fä­hig­kei­ten, vor­zugs­weise in C++, Python oder Julia.
  • Exzel­lente Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit.
  • Exzel­lente Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift; Deutsch­kennt­nisse bzw. die Bereit­schaft, diese zu erler­nen.
  • Vor allem: Begeis­te­rung für das For­schungs­thema und den Wunsch, inno­va­tive Lösun­gen für anspruchs­volle Pro­bleme zu ent­wi­ckeln
Wün­schens­wert:
  • Erste Erfah­run­gen mit Tra­jek­tori­en­op­ti­mie­rung, Infor­mier­ter Suche, maschi­nel­lem Ler­nen oder Bewe­gungs­pla­nung.
  • Erfah­run­gen mit Mehr­agen­ten- oder Mehr­ro­bo­ter-sys­te­men.
  • Erfah­rung mit unbe­mann­ten Flug­ge­rä­ten (z.B. Cra­zy­f­lie, PX4, Ardu­cop­ter) oder ande­ren Robo­tern.
  • Erfah­rung mit dem Robot Ope­ra­ting Sys­tem (ROS).
  • Erfah­rung mit ein­ge­bet­te­ten Sys­te­men (z.B. Firm­ware­ent­wick­lung in C).
  • Linux­kennt­nisse.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre Bewer­bung rich­ten Sie bitte in eng­li­scher Spra­che unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den fol­gen­den Unter­la­gen (als ein ein­zel­nes PDF) aus­schließ­lich per E-Mail an Prof. Dr. M. Tous­saint unter i.cicchetti-nilsson@tu-berlin.de.
  • Anschrei­ben mit Inter­esse und per­sön­li­chen Erfah­run­gen
  • Cur­ri­cu­lum vitae
  • Zeug­nisse (BS und MS)
  • Namen und Email­adres­sen von bis zu zwei Refe­ren­zen
  • Andere unter­stüt­zende Doku­mente (z.B. aus­ge­wählte Ver­öf­fent­li­chun­gen)

Mit der Abgabe einer Online­be­wer­bung geben Sie als Bewer­ber*in Ihr Ein­ver­ständ­nis, dass Ihre Daten elek­tro­nisch ver­ar­bei­tet und gespei­chert wer­den. Wir wei­sen dar­auf hin, dass bei unge­schütz­ter Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung auf elek­tro­ni­schem Wege keine Gewähr für die Sicher­heit über­mit­tel­ter per­sön­li­cher Daten über­nom­men wer­den kann. Daten­schutz­recht­li­che Hin­weise zur Ver­ar­bei­tung Ihrer Daten gem. DSGVO fin­den Sie auf der Web­seite der Per­so­nal­ab­tei­lung: https://www.abt2-t.tu-berlin.de/menue/themen_a_z/datenschutzerklaerung/ oder Direkt­zu­gang: 214041.

Zur Wah­rung der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen Frauen und Män­nern sind Bewer­bun­gen von Frauen mit der jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­tion aus­drück­lich erwünscht. Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Ber­lin schätzt die Viel­falt ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit.

Beschäf­ti­gungs­stelle:
Die TU Ber­lin ist eine dyna­mi­sche Uni­ver­si­tät im Her­zen von Ber­lin, mit einer der höchs­ten Raten an inter­na­tio­na­len Stu­die­ren­den (25%) in Deutsch­land. Die For­schung fin­det am Insti­tut für Tech­ni­sche Infor­ma­tik und Mikro­elek­tro­nik statt als Teil einer neuen unab­hän­gi­gen Emmy-Noe­ther-For­schungs­gruppe, wel­che von der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) finan­ziert und von Dr. Wolf­gang Hönig gelei­tet wird. Die TU Ber­lin hat meh­rere andere füh­rende Robo­tik­for­schungs­grup­pen (Prof. Marc Tous­saint, Prof. Oli­ver Brock und Prof. Guil­lermo Gal­lego) für aus­ge­zeich­nete Koope­ra­ti­ons­mög­lich­kei­ten.

Für wei­tere Infor­ma­tio­nen über das Pro­jekt sowie ver­wandte wis­sen­schaft­li­che Ver­öf­fent­li­chun­gen wen­den Sie sich bitte an Ila­ria Cic­chetti-Nils­son unter i.cicchetti-nilsson@tu-berlin.de.