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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät IV

An der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin, Fakul­tät IV – Elek­tro­tech­nik und Infor­ma­tik, ist am Insti­tut für Soft­ware­tech­nik und Theo­re­ti­sche Infor­ma­tik im Rah­men einer Gemein­sa­men Beru­fung im Ers­tat­tungs­mo­dell (Ber­li­ner Modell) mit dem Fraun­ho­fer-Insti­tut für Nach­rich­ten­tech­nik, Hein­rich-Hertz-Insti­tut, eine auf fünf Jahre befris­tete

Uni­ver­si­täts­pro­fes­sur - BesGr. W2 (befr.)

für das Fach­ge­biet „Maschi­nel­les Ler­nen und Kom­mu­ni­ka­tion“

ver­bun­den mit der Lei­tung der Abtei­lung „Maschi­nel­les Ler­nen“ des Fraun­ho­fer-Insti­tuts für Nach­rich­ten­tech­nik, Hein­rich-Hertz-Insti­tut HHI zu beset­zen.

Die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin zählt zu den gro­ßen, inter­na­tio­nal renom­mier­ten und tra­di­ti­ons­rei­chen tech­ni­schen Uni­ver­si­tä­ten in Deutsch­land. Ihr Stre­ben nach Wis­sens­ver­meh­rung und tech­no­lo­gi­schem Fort­schritt ori­en­tiert sich an den Prin­zi­pien von Exzel­lenz und Qua­li­tät.

Gemein­sam mit dem Fraun­ho­fer-Insti­tut für Nach­rich­ten­tech­nik, Hein­rich-Hertz-Insti­tut HHI, betreibt die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin ange­wandte For­schung und Ent­wick­lung auf dem Zukunfts­feld Maschi­nel­les Ler­nen und Kom­mu­ni­ka­tion.

Das Fraun­ho­fer-Insti­tut für Nach­rich­ten­tech­nik, Hein­rich-Hertz-Insti­tut HHI ist welt­weit füh­rend in der Erfor­schung von mobi­len und opti­schen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­zen und –sys­te­men und trägt damit signi­fi­kant zu den Stan­dards für Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gien bei. Das Fraun­ho­fer HHI erforscht dabei das gesamte Spek­trum der digi­ta­len Infra­struk­tur, von der Mes­sung und Reprä­sen­ta­tion, über den Trans­port, bis hin zur Aus­wer­tung von Signa­len.

Gestützt durch eine ste­tig wach­sende Anzahl ver­füg­ba­rer Trai­nings­da­ten sowie geeig­nete Rech­ner­ar­chi­tek­tu­ren erreicht das maschi­nelle Ler­nen (ML) immer mehr das Poten­zial mensch­li­cher Leis­tungs­fä­hig­keit und ist in eini­gen Berei­chen wie der Bild-, Text- und Sprach­ver­ar­bei­tung bereits zum indus­tri­el­len Stan­dard gewor­den. Auch im Bereich der mobi­len Netze wird Maschi­nel­les Ler­nen für viel­fäl­tige Opti­mie­rungs­ver­fah­ren ein­ge­setzt. In die­sem Anwen­dungs­be­reich wird Maschi­nel­les Ler­nen in Zukunft aller Vor­aus­sicht prä­gend sein und ganz neue, eigene For­schungs­fra­gen auf­wer­fen.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

In Ihrer Rolle als Pro­fes­sor*in für Maschi­nel­les Ler­nen und Kom­mu­ni­ka­tion erfor­schen Sie die theo­re­tisch-metho­di­schen Grund­la­gen des Maschi­nel­len Ler­nens. Sie ent­wi­ckeln sowohl bestehende Ver­fah­ren (z.B. Deep-Lear­ning-Metho­den) wei­ter als auch neue Modelle und Archi­tek­tu­ren, die an die jewei­lige (Kom­mu­ni­ka­ti­ons)anwen­dung (ver­teil­tes Ler­nen, Edge Com­pu­ting, Bild- und Video­kom­mu­ni­ka­tion) ange­passt sind. Prak­tisch rele­vante Eigen­schaf­ten wie Ver­läss­lich­keit, Effi­zi­enz und Trans­pa­renz die­ser Ver­fah­ren ste­hen dabei im Mit­tel­punkt der For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten.

Dazu brin­gen Sie Erfah­run­gen mit Metho­den des Deep Lear­nings und deren Anwen­dung in der Signal­ver­ar­bei­tung und Kom­mu­ni­ka­tion sowie mit inter­dis­zi­pli­nä­ren Koope­ra­tio­nen in die­sem Bereich mit. Exzel­lente For­schungs­leis­tun­gen sowie Lehr­er­fah­run­gen in den Gebie­ten des dezen­tra­len maschi­nel­len Ler­nens, der Inter­pre­tier­bar­keit und Kom­pres­sion von ML-Model­len und der Anwen­dung von ML in der mobi­len Kom­mu­ni­ka­tion bzw. Bild- und Video­kom­mu­ni­ka­tion wer­den erwar­tet.

Die Lehr­ver­pflich­tung an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin beträgt 2 SWS.

In Ihrer Rolle als Lei­ter*in der Arbeits­gruppe „Maschi­nel­les Ler­nen“ des Fraun­ho­fer HHI ver­ant­wor­ten Sie die wis­sen­schaft­lich-fach­li­che und unter­neh­me­ri­sche Steue­rung und Ent­wick­lung der Gruppe inner­halb des Fraun­ho­fer-Modells und der Fraun­ho­fer-Gesamt­stra­te­gie. Erfah­run­gen bei der stra­te­gi­schen Pla­nung, Akqui­si­tion und Durch­füh­rung von natio­na­len und inter­na­tio­na­len For­schungs- und Ent­wick­lungs­pro­jek­ten sowie Kom­pe­ten­zen zur Effi­zi­enz­stei­ge­rung von Ent­wick­lungs­pro­zes­sen und in der Tech­no­lo­gie­ver­wer­tung sind dabei von Vor­teil.

Sie soll­ten in der Lage sein, die Schwer­punkt­the­men kom­pe­tent in For­schung und Lehre sowie im For­schungs- und Tech­no­lo­gie­ma­nage­ment gegen­über For­schungs­för­de­rern und For­schungs­part­nern zu ver­tre­ten und die stra­te­gi­sche Ver­bin­dung zwi­schen der Uni­ver­si­tät und dem Fraun­ho­fer-Insti­tut aus­zu­bauen.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Erfül­lung der Beru­fungs­vor­aus­set­zun­gen gem. § 100 Ber­li­ner Hoch­schul­ge­setz. Hierzu gehö­ren ins­be­son­dere ein abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium, eine beson­dere Befä­hi­gung zu wis­sen­schaft­li­cher Arbeit (nach­ge­wie­sen i.d.R. durch Pro­mo­tion), zusätz­li­che wis­sen­schaft­li­che Leis­tun­gen (Habi­li­ta­tion oder äqui­va­lente wis­sen­schaft­li­che Leis­tun­gen) sowie päd­ago­gi­sche Eig­nung, dar­ge­stellt bzw. nach­ge­wie­sen durch ein Lehr­port­fo­lio (nähere Infor­ma­tio­nen dazu auf der TUB Web­seite, Direkt­zu­gang 144242).

Bei nicht deutsch­spra­chi­gen Bewer­ber*innen wird eine Selbst­ver­pflich­tung zum schnel­len Erler­nen der deut­schen Spra­che erwar­tet. Gute Eng­lisch­kennt­nisse sind erwünscht.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin strebt eine Erhö­hung des Anteils von Frauen in For­schung und Lehre an und for­dert des­halb qua­li­fi­zierte Bewer­be­rin­nen nach­drück­lich auf, sich zu bewer­ben. Schwer­be­hin­derte Bewer­ber*innen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Ber­lin schätzt die Viel­falt ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit.

Wir sind als fami­li­en­ge­rechte Hoch­schule zer­ti­fi­ziert. Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin und Fraun­ho­fer-Gesell­schaft ver­fol­gen eine fami­li­en­freund­li­che Per­so­nal­po­li­tik und bie­ten ihren Mit­ar­bei­ten­den fle­xi­ble Arbeits­zei­ten und Unter­stüt­zungs­an­ge­bote zur Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie. Zudem leis­tet der Dual Career Ser­vice der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin Neu­be­ru­fe­nen aktive Hil­fe­stel­lung bei einem Umzug mit der gan­zen Fami­lie. Bewer­bun­gen aus dem Aus­land sind expli­zit will­kom­men.

Ihre Bewer­bung rich­ten Sie bitte bis zum 29.05.2020 unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen (ein­schließ­lich Lebens­lauf mit Liste der Publi­ka­tio­nen, Lehr­er­fah­rung etc., Kopien der aka­de­mi­schen Abschlüsse, Lehr­port­fo­lio, Lehr- und For­schungs­kon­zept sowie Kopien von bis zu fünf aus­ge­wähl­ten Publi­ka­tio­nen) aus­schließ­lich in digi­ta­ler Form an berufungen@eecs.tu-berlin.de : Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin – Der Prä­si­dent – Dekan der Fakul­tät IV, Sekr. MAR 6-1, March­str. 23, 10587 Ber­lin.

Mit der Abgabe einer Online­be­wer­bung geben Sie als Bewer­ber*in Ihr Ein­ver­ständ­nis, dass Ihre Daten elek­tro­nisch ver­ar­bei­tet und gespei­chert wer­den.
Wir wei­sen dar­auf hin, dass bei unge­schütz­ter Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung auf elek­tro­ni­schem Wege keine Gewähr für die Sicher­heit über­mit­tel­ter per­sön­li­cher Daten über­nom­men wer­den kann.
Daten­schutz­recht­li­che Hin­weise zur Ver­ar­bei­tung Ihrer Daten gem. DSGVO fin­den Sie auf der Web­seite der Per­so­nal­ab­tei­lung: https://www.abt2-t.tu-berlin.de/menue/themen_a_z/datenschutzerklaerung/ oder Direkt­zu­gang: 214041.