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Of­f­re 73 sur 100 du 31/10/2019, 14:25

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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät VI - Insti­tut für Land­schafts­ar­chi­tek­tur und Umwelt­pla­nung/ FG Geo­in­for­ma­tion in der Umwelt­pla­nung

Wiss. Mit­ar­bei­ter*in-Post­Doc (d/m/w) - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len

unter Vor­be­halt der Mit­tel­be­wil­li­gung - Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ist ggf. mög­lich

UWI ist ein Gra­du­ier­ten­kol­leg (RTG) an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin (TUB) und am Leib­niz-Insti­tut für Gewäs­ser­öko­lo­gie und Bin­nen­fi­sche­rei (IGB), das sich aus Inge­nieu­ren und Natur­wis­sen­schaft­lern zusam­men­setzt. Die RTG fokus­siert auf die natür­li­chen und tech­ni­schen Grenz­zo­nen im urba­nen Was­ser­kreis­lauf, die eine Schlüs­sel­rolle im städ­ti­schen Was­ser­kreis­lauf spie­len. Die Pro­zesse und Flüsse zwi­schen den Schnitt­stel­len sind sehr kom­plex und das der­zei­tige Ver­ständ­nis unvoll­stän­dig.
In den letz­ten Jah­ren hat die Erfor­schung hydro­lo­gi­scher Pro­zesse mit­hilfe von Fern­erkun­dungs­tech­ni­ken mit der Ein­füh­rung neuer Sen­so­ren und der Ent­wick­lung neuer Algo­rith­men große Fort­schritte gemacht. Auf­grund der enor­men Kom­ple­xi­tät des urba­nen Was­ser­sys­tems wur­den jedoch nur wenige Metho­den an die urbane Umge­bung ange­passt. So funk­tio­nie­ren der­zei­tige fern­erkun­dungs­ba­sierte Algo­rith­men zur Bestim­mung der Evapo­tran­spi­ra­tion nicht in städ­ti­schen oder hete­ro­ge­nen Umge­bun­gen. Der vor­ge­schla­gene Post­dok­to­rand wird diese Lücke schlie­ßen und inno­va­tive Fern­erkun­dungs- und Daten­ab­ruf­me­tho­den bereit­stel­len, um die Lücke zwi­schen loka­len Feld­stu­dien und der Stadt­skala zu schlie­ßen. Der/Die Kan­di­dat*in wird wesent­li­che flä­chige Input­pa­ra­me­ter für fort­ge­schrit­tene öko­hy­dro­lo­gi­sche Modelle bereit­stel­len. Ins­be­son­dere Dok­to­ran­den*innen der RTG pro­fi­tie­ren von der Zusam­men­ar­beit mit dem Post­Doc. Hypo­the­sen von Sys­te­men, die aus ver­schie­de­nen Dis­ser­ta­tio­nen stam­men, kön­nen in grö­ße­rem Maß­stab getes­tet und ange­wandte öko­hy­dro­lo­gi­sche Modelle mit zusätz­li­chen fern­erkun­dungs­ba­sier­ten Para­me­tern ver­bes­sert wer­den. Bei­spiele für Pro­mo­ti­ons­pro­jekte, mit denen der/die Post­Doc-Kan­di­dat*in zusam­men­ar­bei­ten wird, sind die Schät­zung der Wärme- und Gas­flüsse der urba­nen Vege­ta­tion mit­hilfe von Fern­erkun­dungs­da­ten und die Model­lie­rung von THG-Flüs­sen in einer Metro­pol­re­gion.
Die Post­Doc-Stelle wird einen engen Bezug zur For­schung in UWI haben. Der/die Kan­di­dat*in wird an kom­ple­xen und her­aus­for­dern­den Pro­ble­men arbei­ten und in enger Zusam­men­ar­beit mit ande­ren UWI-For­schungs­pro­jek­ten neue Metho­den ent­wi­ckeln. Er oder sie wird vom leben­di­gen und inter­dis­zi­pli­nä­ren Umfeld von UWI pro­fi­tie­ren und einen umfas­sen­den Ein­blick in die For­schungs­be­rei­che erhal­ten. Der/die Post­Doc-Kan­di­dat*in wird an der Betreu­ung meh­re­rer Dok­tor­ar­bei­ten betei­ligt sein und daran arbei­ten, die Ver­bin­dun­gen zwi­schen ver­schie­de­nen The­men zu stär­ken. Dar­über hin­aus wird der/die Kan­di­dat*in zusätz­li­che Unter­richts­er­fah­rung sam­meln, indem er/sie Vor­le­sun­gen im Kurs­pro­gramm ent­wi­ckelt und hält.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Die Haupt­auf­ga­ben und Bei­träge des Post­Docs sind rein wis­sen­schaft­li­cher Natur und umfas­sen:
  • Auf­nahme und Ver­ar­bei­tung ver­schie­de­ner Fern­erkun­dungs­da­ten (optisch, radar, hyper­spek­tral, Laser) auf ver­schie­de­nen räum­li­chen und zeit­li­chen Ska­len (Drohne und Satel­lit)
  • Anpas­sung von Metho­den zur Para­me­ter­ab­lei­tung und Model­lie­rung an die urbane Umge­bung
  • Tes­ten loka­ler Hypo­the­sen zum Ener­gie- und Sub­stanz­fluss auf der Ein­zugs­ge­biets- oder gesamt­städ­ti­schen Skala mit Hilfe von fern­erkun­dungs-basier­ten Metho­den
  • Modell­ver­bes­se­rung durch Inte­gra­tion von fern­erkun­dungs-basier­ten Varia­blen
Es ist geplant, auf einer Drohne mon­tierte Mul­tis­pek­tral-, Hyper­spek­tral- und Ther­mal­ka­me­ras zu ver­wen­den, um die städ­ti­schen spek­tra­len und räum­li­chen Eigen­schaf­ten aus­ge­wähl­ter Unter­su­chungs­ge­biete auf­zu­neh­men. Wir wer­den einen inver­sen Model­lie­rungs­an­satz (z.B. SCOPE) anwen­den, bei dem wir spe­zi­fi­sche bio­phy­si­ka­li­sche Para­me­ter und Ener­gie­flüsse direkt aus einer Reihe von fern­erkun­dungs­ba­sier­ten Para­me­tern ablei­ten. Zusätz­lich zu her­kömm­li­chen Model­len wer­den auch Ansätze des Maschi­nel­len Ler­nens ange­wen­det, um bio­phy­si­ka­li­sche Para­me­ter abzu­lei­ten. Die Metho­den wer­den an den loka­len Stand­or­ten in Ber­lin kali­briert und auf der Ein­zugs­ge­biets- und der Stadt­skala getes­tet.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Pro­mo­tion in Geo­öko­lo­gie, Geo­gra­phie, Hydro­lo­gie, Umwelt­wis­sen­schaf­ten, Geo­wis­sen­schaf­ten oder einem ver­wand­ten Bereich mit Schwer­punkt Fern­erkun­dung
  • Fun­dierte Kennt­nisse in der Bild­ver­ar­bei­tung (optisch, Radar, hyper­spek­tral, Laser) und Strah­lungs­trans­fer­mo­del­len
  • Nach­ge­wie­sene Pro­gram­mier­kennt­nisse zur Imple­men­tie­rung rele­van­ter Metho­den und Tech­ni­ken in R, Python und / oder C ++ sowie Erfah­rung in der Ent­wick­lung von Open Source Code
  • Star­kes Inter­esse an Feld­ar­beit und Erfah­rung mit Droh­nen wäre von Vor­teil
  • Der/die Kan­di­dat*in sollte von der Zusam­men­ar­beit in einem inter­na­tio­na­len Team aus Inge­nieu­ren und Natur­wis­sen­schaft­lern begeis­tert sein.
  • Nach­ge­wie­sene Fähig­keit, wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten zu schrei­ben und zu ver­öf­fent­li­chen
  • sehr gute Eng­lisch- und/oder Deutsch­kennt­nisse erfor­der­lich; Bereit­schaft die jeweils feh­len­den Sprach­kennt­nisse zu erler­nen

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die Bewer­bung sollte fol­gende Unter­la­gen ent­hal­ten:
  • Lebens­lauf mit ein­schlä­gi­gen Berufs­er­fah­run­gen und Kennt­nis­sen.
  • Kopien der Pro­mo­ti­ons­ur­kunde.
  • Kurze Erklä­rung, warum Sie in UWI for­schen möch­ten, wel­che aka­de­mi­schen Inter­es­sen Sie haben und in wel­chem Ver­hält­nis die Stelle zu Ihrer bis­he­ri­gen For­schung und Ihren zukünf­ti­gen Zie­len ste­hen; max. 2 Sei­ten lang.
  • Reprä­sen­ta­tive Ver­öf­fent­li­chun­gen (max. 5)
  • Kon­takt­in­for­ma­tio­nen für zwei Refe­renz­per­so­nen.

Bitte sen­den Sie Ihre schrift­li­che Bewer­bung unter Angabe der Kenn­zif­fer und den Unter­la­gen an fol­gende Adresse: Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin - Fakul­tät VI, FG Geo­in­for­ma­tion in der Umwelt­pla­nung, Prof. Dr. Bir­git Klein­sch­mit, Sekr. EB 5, Straße des 17. Juni 135, 10623 Ber­lin oder vor­zugs­weise per E-Mail an sekretariat@geoinformation.tu-berlin.de.

Zur Wah­rung der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen Frauen und Män­nern sind Bewer­bun­gen von Frauen mit der jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­tion aus­drück­lich erwünscht. Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Ber­lin schätzt die Viel­falt Ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit.

Aus Kos­ten­grün­den wer­den die Bewer­bungs­un­ter­la­gen nicht zurück­ge­sandt. Bitte rei­chen Sie nur Kopien ein.