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Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin - Fach­be­reich Vete­ri­när­me­di­zin - Insti­tut für Para­si­to­lo­gie und Tro­pen­ve­te­ri­när­me­di­zin

Wiss. Mit­ar­bei­ter/-in (Pra­e­doc) (m/w/d)

mit 65%-Teil­zeit­be­schäf­ti­gung | befris­tet bis 31.03.2024 (Pro­jek­tende) | Ent­gelt­gruppe 13 TV-L FU
Ken­nung: GRK 2046 Pro­jekt C5

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Öko­lo­gi­sche Inter­de­pen­den­zen und bio/patho­lo­gi­sche Kon­se­quen­zen von equi­nen Multi-Spe­zies-Infek­ti­ons­kom­ple­xen: Die Cya­tho­s­to­mi­nen sind para­si­ti­sche Nema­to­den und stel­len die mit Abstand häu­figs­ten Krank­heits­er­re­ger des Pfer­des dar. Sie bestehen aus 50 mor­pho­lo­gisch cha­rak­te­ri­sier­ten Arten und in ein­zel­nen Wir­ten kom­men teil­weise über 20 Arten gleich­zei­tig vor. Sie kön­nen daher als eine ein­zig­ar­tig viel­fäl­tige Gruppe eng ver­wand­ter meta­zoi­scher Orga­nis­men betrach­tet wer­den, die simul­tan einen sehr defi­nier­ten Lebens­raum besie­deln. Sie gel­ten auch als die kli­nisch wich­tigs­ten Equi­den­pa­ra­si­ten mit der der­zeit all­ge­mein größ­ten Bedeu­tung, da sie schwere Erkran­kun­gen wie aku­ten Durch­fall, Gewichts­ver­lust und sogar den Tod ver­ur­sa­chen kön­nen. Wäh­rend frü­he­rer Pro­jekte wur­den bedeu­tende Fort­schritte in Bezug auf die pro­teo­mi­sche und mole­ku­lare Spe­zie­si­den­ti­fi­ka­tion, die Popu­la­ti­ons­struk­tur und die Rele­vanz des geo­gra­fi­schen Hin­ter­grunds erzielt. Mit Hilfe von Next-Genera­tion-Sequen­cing, bio­in­for­ma­ti­schen und MALDI-TOF-Ansät­zen wird in die­sem Pro­jekt nun erst­mals eine wei­tere Ebene der Co-Evo­lu­tion unter­sucht. Hier­bei wird die Zusam­men­set­zung der Cya­tho­s­to­min-Gemein­schaft auf art­spe­zi­fi­scher Ebene (Nem­abiome) in Ver­bin­dung mit dem vor­herr­schen­den Mikro­biom ver­gli­chen. Auf­grund sei­nes mul­ti­dis­zi­pli­nä­ren metho­di­schen Ansat­zes, der klas­si­sche vete­ri­när­pa­ra­si­to­lo­gi­sche, mole­ku­lar­bio­lo­gi­sche, bio­in­for­ma­ti­sche und bio­che­mi­sche Tech­ni­ken ein­setzt, bie­tet die­ses Pro­jekt her­vor­ra­gende Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten für zukünf­tige Wis­sen­schaft­ler/-innen in der Vete­ri­när­wis­sen­schaft oder Infek­ti­ons­bio­lo­gie. Durch eine umfas­sende lon­gi­tu­di­nale Feld­stu­die, die auf einem der größ­ten welt­weit exis­tie­ren­den Gestüte durch­ge­führt wird, sind hoch inno­va­tive und kli­nisch rele­vante Erkennt­nisse zu erwar­ten. Die­ser Teil der Stu­die wird auch eine exzel­lente Mög­lich­keit bie­ten, kli­ni­sches Fach­wis­sen in der Pfer­de­me­di­zin zu erlan­gen.


Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Staats­ex­amen Vete­ri­när­me­di­zin

Erwünscht:

Theo­re­ti­sche und prak­ti­sche Labor­er­fah­rung in der Para­si­to­lo­gie / Vete­ri­när­me­di­zin; gute Eng­lisch­kennt­nisse in Schrift und Spra­che; Füh­rer­schein Klasse 3; Bereit­schaft zu Dienst­rei­sen; Fähig­keit als Team­player zu arbei­ten; Erfah­rung mit PCR-Metho­den; Erfah­rung im Umgang mit Pfer­den; star­kes Inter­esse an wis­sen­schaft­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bewer­bun­gen sind mit aus­sa­ge­kräf­ti­gen Unter­la­gen bis zum 15.06.2021 unter Angabe der Ken­nung im For­mat PDF (vor­zugs­weise als ein Doku­ment) elek­tro­nisch per E-Mail zu rich­ten an Herrn Prof. Dr. Georg von Sam­son-Him­melst­jerna: grk2046@fu-berlin.de .
Aus gege­be­nem Anlass und für die Zeit des Prä­senz­not­be­trie­bes der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin bit­ten wir Sie, sich elek­tro­nisch per E-Mail zu bewer­ben. Die Bear­bei­tung einer pos­ta­li­schen Bewer­bung kann nicht sicher­ge­stellt wer­den.

Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin
Fach­be­reich Vete­ri­när­me­di­zin
Insti­tut für Para­si­to­lo­gie und Tro­pen­ve­te­ri­när­me­di­zin
Herrn Prof. Dr. Georg von Sam­son-Him­melst­jerna
Robert von Oster­tag-Str. 7-13
Haus 35, 14163 Ber­lin (Düp­pel)

Mit der Abgabe einer Online­be­wer­bung geben Sie als Bewer­ber/in Ihr Ein­ver­ständ­nis, dass Ihre Daten elek­tro­nisch ver­ar­bei­tet und gespei­chert wer­den.
Wir wei­sen dar­auf hin, dass bei unge­schütz­ter Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung auf elek­tro­ni­schem Wege von Sei­ten der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin keine Gewähr für die Sicher­heit über­mit­tel­ter per­sön­li­cher Daten über­nom­men wer­den kann.

Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt berück­sich­tigt.
Die Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin for­dert Frauen aus­drück­lich zur Bewer­bung auf. Bewer­bun­gen von Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, die die Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen erfül­len, sind aus­drück­lich erwünscht.

Vor­stel­lungs­kos­ten kön­nen von der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin lei­der nicht über­nom­men wer­den. Bewer­bungs­un­ter­la­gen wer­den nicht zurück­ge­sandt. Bitte rei­chen Sie Ihre Unter­la­gen nur in Kopie ein.