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Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin - Fach­be­reich Poli­tik- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten - Otto-Suhr-Insti­tut für Poli­tik­wis­sen­schaft / Pro­jekt "Geschichte der Ihnestr. 22"

Seit Januar 2019 besteht am Otto-Suhr-Insti­tut für Poli­tik­wis­sen­schaft (OSI) der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin das Pro­jekt "Geschichte der Ihne­st­raße 22". Die Ihne­st­raße 22 und die angren­zen­den Gebäude sind heute Teil des OSI und ande­rer FU-Ein­rich­tun­gen. Von 1927 bis 1945 behei­ma­te­ten sie das "Kai­ser-Wil­helm-Insti­tut für Anthro­po­lo­gie, mensch­li­che Erb­lehre und Euge­nik" (KWI-A). Das KWI-A eta­blierte sich als inter­na­tio­nal renom­mierte For­schungs­ein­rich­tung zu Fra­gen der Ver­er­bung und war ein wich­ti­ger Akteur für die Ein- und Durch­füh­rung euge­ni­scher Poli­ti­ken in Deutsch­land. Seine Geschichte ist eng mit der Ver­fol­gungs- und Ver­nich­tungs­po­li­tik der Natio­nal­so­zia­list/innen sowie mit ras­sis­ti­schen und ableis­ti­schen Poli­ti­ken der Wei­ma­rer Repu­blik ver­knüpft. Sie baut zudem auf ras­sis­ti­schen For­schun­gen der Kolo­ni­al­zeit auf. Ins­be­son­dere Sinti/-zze und Rom/-nja, Jüd/-innen, Behin­derte, Schwarze Men­schen und Asia­tisch-Deut­sche waren von den Arbei­ten des KWI-A nega­tiv betrof­fen.


Das Pro­jekt "Geschichte der Ihne­st­raße 22" hat zum Ziel, die Geschichte des KWI-A und deren Nach­wir­kun­gen am his­to­ri­schen Ort sicht­ba­rer und bekann­ter zu machen. Dazu erar­bei­tet das Pro­jekt eine Aus­stel­lung, die im Gebäude Ihnestr. 22 sowie auf dem dazu gehö­ri­gen Außen­ge­lände instal­liert wer­den soll. Es rich­tet zudem öffent­li­che Ver­an­stal­tun­gen aus, die für die genannte Geschichte sen­si­bi­li­sie­ren. Die wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­ter/innen des Pro­jekts füh­ren schließ­lich Lehre durch, die mit der Geschichte des KWI-A ver­bun­dene The­men auf­greift.


Wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt: https://www.polsoz.fu-berlin.de/polwiss/gesch-ihne22/index.html

Wiss. Mit­ar­bei­ter/-in (Post-Doc) (m/w/d)

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

  • Mit­ar­beit an der inhalt­li­chen und for­ma­len Kon­zep­tion, Erar­bei­tung und Fina­li­sie­rung einer Aus­stel­lung für das Haus Ihnestr. 22 und das zuge­hö­rige Gelände

  • wis­sen­schaft­li­che Recher­che (Archive, Lite­ra­tur, ggf. Inter­views) zur Geschichte des KWI-A, zu des­sen Nach­wir­kun­gen sowie zu den Nut­zun­gen der Gebäude Ihnestr. 22/24/26

  • Recher­che von für die Aus­stel­lung geeig­ne­ten Mate­ria­lien (Foto­gra­fien, Doku­mente, ggf. Objekte)

  • Ver­fas­sen von Aus­stel­lungs­tex­ten
  • Mit­ar­beit an den Abspra­chen mit den Aus­stel­lungs­ge­stal­ter/innen

  • Mit­ar­beit an der Orga­ni­sa­tion, Aus­rich­tung und Nach­be­rei­tung der Arbeits­tref­fen mit Ver­tre­ter/innen von Selbst­or­ga­ni­sa­tio­nen/Opfer­ver­bän­den sowie der Sit­zun­gen mit dem wis­sen­schaft­li­chen Bei­rat zum Pro­jekt
  • Mit­ar­beit bei der Akquise von Mit­teln für die Aus­stel­lungs­pro­duk­tion

  • Mit­ar­beit an der Orga­ni­sa­tion, Durch­füh­rung und Nach­be­rei­tung von öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen
  • Mode­ra­tion von Ver­an­stal­tun­gen

  • Unter­stüt­zung bei der Pro­jekt­ab­rech­nung

  • Prä­sen­ta­tion des Pro­jekts aus Ver­an­stal­tun­gen und Work­shops
  • Vor­trags- und Publi­ka­ti­ons­tä­tig­keit
  • Durch­füh­rung von Lehre im Umfang von 3 SWS pro Semes­ter

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen:

  • Abge­schlos­sene wiss. Hoch­schul­bil­dung - Pro­mo­tion in Poli­tik­wis­sen­schaft, und / oder einer ver­wand­ten Sozi­al­wis­sen­schaft und / oder in Zeit­ge­schichte.

(Berufs-)Erfah­rung:

  • Mehr­jäh­rige Erfah­rung in der his­to­risch-poli­ti­schen Aus­stel­lungs- und/oder Bil­dungs­ar­beit.

Erwünscht:

  • sehr gute Kennt­nisse im Bereich der Geschichte des Natio­nal­so­zia­lis­mus sowie des euro­päi­schen Kolo­nia­lis­mus

  • sehr gute Kennt­nisse im Bereich der Erin­ne­rungs­po­li­tik im Kon­text der BRD
  • Inter­esse an der Geschichte von Ras­sis­mus, Ableis­mus und Euge­nik
  • Inter­esse an den Ver­schrän­kun­gen und Bezie­hun­gen unter­schied­li­cher Unrechts­ge­schich­ten sowie Dis­kri­mi­nie­rungs­for­men

  • aus­ge­wie­sene Erfah­rung in der his­to­ri­schen Recher­che für Aus­stel­lun­gen

  • gute Ver­net­zung im erin­ne­rungs­po­li­ti­schen Bereich

  • Erfah­rung in der öffent­li­chen Auf­be­rei­tung sen­si­bler Geschich­ten

  • Erfah­rung in der Arbeit mit Opfer­ver­bän­den
  • eigen­ver­ant­wort­li­ches, struk­tu­rier­tes und zuver­läs­si­ges Arbei­ten
  • aus­ge­prägte Orga­ni­sa­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­kei­ten

  • Erfah­rung im Pro­jekt­ma­nage­ment

  • Erfah­rung in der uni­ver­si­tä­ren Lehre

  • Team­fä­hig­keit

  • sehr gute Eng­lisch­kennt­nisse in Wort und Schrift

  • wei­tere Fremd­spra­chen­kennt­nisse von Vor­teil

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bewer­bun­gen sind mit aus­sa­ge­kräf­ti­gen Unter­la­gen bis zum 01.02.2021 unter Angabe der Ken­nung im For­mat PDF (vor­zugs­weise als ein Doku­ment) elek­tro­nisch per E-Mail zu rich­ten an Dr. Manuela Bau­che: ihne22@polsoz.fu-berlin.de oder per Post an die

Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin
Fach­be­reich Poli­tik- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten
Otto-Suhr-Insti­tut für Poli­tik­wis­sen­schaft
Pro­jekt "Geschichte der Ihnestr. 22"
Dr. Manuela Bau­che
Ihnestr. 22
14195 Ber­lin (Dah­lem)

Mit der Abgabe einer Online­be­wer­bung geben Sie als Bewer­ber/in Ihr Ein­ver­ständ­nis, dass Ihre Daten elek­tro­nisch ver­ar­bei­tet und gespei­chert wer­den. Wir wei­sen dar­auf hin, dass bei unge­schütz­ter Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung auf elek­tro­ni­schem Wege von Sei­ten der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin keine Gewähr für die Sicher­heit über­mit­tel­ter per­sön­li­cher Daten über­nom­men wer­den kann.

Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt berück­sich­tigt.
Die Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin for­dert Frauen aus­drück­lich zur Bewer­bung auf. Bewer­bun­gen von Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, die die Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen erfül­len, sind aus­drück­lich erwünscht.

Vor­stel­lungs­kos­ten kön­nen von der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin lei­der nicht über­nom­men wer­den.
Bewer­bungs­un­ter­la­gen wer­den nicht zurück­ge­sandt. Bitte rei­chen Sie Ihre Unter­la­gen nur in Kopie ein.