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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät VI

An der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin – Fakul­tät VI Pla­nen Bauen Umwelt, ist am Insti­tut für Öko­lo­gie eine

Uni­ver­si­täts­pro­fes­sur - BesGr. W3

für das Fach­ge­biet „Pflan­zen­öko­lo­gie“ zu beset­zen.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Erwar­tet wer­den Lehr­an­ge­bote in eng­li­scher und deut­scher Spra­che für die Bache­lor- und Mas­ter­stu­di­en­gänge „Öko­lo­gie und Umwelt­pla­nung“ und „Land­schafts­ar­chi­tek­tur“ sowie die Mas­ter­stu­di­en­gänge „Stadt­öko­lo­gie/Urban Eco­sys­tem Sci­en­ces“ und „Envi­ron­men­tal Plan­ning“. In der For­schung wer­den inte­gra­tive, inno­va­tive, natur­wis­sen­schaft­lich basierte Ansätze erwar­tet zum Ver­ständ­nis von Bio­di­ver­si­täts­mus­tern in Städ­ten und ande­ren anthro­po­ge­nen Sys­te­men, zu wesent­li­chen Trei­bern der Ver­än­de­rung urba­ner Bio­di­ver­si­tät und damit ver­bun­de­nen öko­lo­gi­schen Wir­kun­gen, zu Lösungs­an­sät­zen zum evi­denz­ba­sier­tem Natur­schutz und zu mit Pflan­zen ver­bun­de­nen Öko­sys­tem­leis­tun­gen in anthro­po­ge­nen Sys­te­men ebenso wie zur Min­de­rung neu­ar­ti­ger Umwelt­ri­si­ken durch Pflan­zen.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Es wird eine Wis­sen­schaft­le­rin oder ein Wis­sen­schaft­ler aus den Berei­chen Pflan­zen­öko­lo­gie, Vege­ta­ti­ons­öko­lo­gie, Stadt­öko­lo­gie, Land­schafts­öko­lo­gie und ver­wand­ten Berei­chen mit exzel­len­ter Exper­tise zu inno­va­ti­ver For­schung in min­des­tens einem der fol­gen­den For­schungs­fel­der erwar­tet: Ana­lyse raum-zeit­li­cher Mus­ter von Pflan­zen­ar­ten und Pflan­zen­po­pu­la­tio­nen und der sie bestim­men­den natür­li­chen und anthro­po­ge­nen Fak­to­ren und Pro­zesse; Wech­sel­wir­kun­gen von Pflan­zen mit ande­ren Orga­nis­men und Umwelt­fak­to­ren in Städ­ten und ihrem Umland und damit ver­bun­dene Öko­sys­tem­leis­tun­gen; öko­lo­gisch fun­dierte Inter­ven­tio­nen in urbane Öko­sys­teme zur För­de­rung bio­lo­gi­scher Viel­falt und von Öko­sys­tem­leis­tun­gen. Wei­ter wer­den Bei­träge zur Ent­wick­lung von Sze­na­rien, Model­len und Lösungs­an­sät­zen für die Ent­wick­lung nach­hal­ti­ger, resi­li­en­ter Stadt­land­schaf­ten sowie Schnitt­stel­len­kom­pe­tenz zu Pla­nungs- und Gesell­schafts­wis­sen­schaf­ten erwar­tet. Im Hin­blick auf das Metho­den­spek­trum wird eine aus­ge­wie­sene Exper­tise in mehr als einem der fol­gen­den Berei­che erwar­tet:

(1) ska­len­über­grei­fende pflan­zen­öko­lo­gi­sche For­schung zur Ana­lyse von Ver­än­de­rung der Bio­di­ver­si­tät in Raum und Zeit;
(2) natur­wis­sen­schaft­li­che Ana­ly­sen, Expe­ri­mente und Model­lie­run­gen;
(3) Lang­zeit­be­ob­ach­tun­gen und Zeit­rei­hen­ana­ly­sen;
(4) Ent­wick­lung von Schnitt­stel­len zu Pla­nungs- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten.

Dar­über hin­aus wer­den neben den Pflich­ten des § 99 BerlHG Kom­pe­ten­zen und/oder Erfah­run­gen in der Füh­rung von Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern, im Bereich der Nach­wuchs- und Frau­en­för­de­rung sowie im Bereich von Gen­der und Diver­sity erwar­tet.

Erfül­lung der Beru­fungs­vor­aus­set­zun­gen gemäß § 100 BerlHG. Hierzu gehö­ren ein abge­schlos­se­nes Hoch­schul­stu­dium, eine beson­dere Befä­hi­gung zu wis­sen­schaft­li­cher Arbeit (nach­ge­wie­sen i.d.R. durch Pro­mo­tion), zusätz­li­che wis­sen­schaft­li­che Leis­tun­gen (Habi­li­ta­tion oder äqui­va­lente wis­sen­schaft­li­che Leis­tun­gen), sowie päd­ago­gi­sche Eig­nung, dar­ge­stellt in einem Lehr­port­fo­lio (nähere Infor­ma­tio­nen dazu auf der TUB Home­page, Direkt­zu­gang 144242). Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber müs­sen in der Lage sein, Lehr­ver­an­stal­tun­gen in deut­scher und eng­li­scher Spra­che durch­zu­füh­ren. Hin­sicht­lich der erwar­te­ten Sprach­kom­pe­tenz hat der Aka­de­mi­sche Senat der TU Ber­lin in sei­nem Beschluss zur „Spra­chen­po­li­tik“ vom 16.5.2018 die Anfor­de­run­gen beschrie­ben.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin strebt eine Erhö­hung des Anteils von Frauen in For­schung und Lehre an und for­dert des­halb qua­li­fi­zierte Bewer­be­rin­nen nach­drück­lich auf, sich zu bewer­ben. Schwer­be­hin­derte Bewer­ber*innen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Ber­lin schätzt die Viel­falt ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit.

Wir sind als fami­li­en­ge­rechte Hoch­schule zer­ti­fi­ziert und bie­ten Ihnen und Ihrer Fami­lie mit dem Dual Career Ser­vice Unter­stüt­zung beim Wech­sel nach Ber­lin an.

Ihre Bewer­bung in Deutsch und/oder Eng­lisch sen­den Sie bitte bis zum 14.08.2020 unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen (Lebens­lauf, Zeug­nisse, For­schungs- und Lehr­kon­zept, Lehr­port­fo­lio, Liste der ein­ge­wor­be­nen Dritt­mit­tel, Publi­ka­ti­ons­liste und die ihrer Ein­schät­zung nach fünf wich­tigs­ten Publi­ka­tio­nen usw.) aus­schließ­lich in digi­ta­ler Form im pdf-For­mat per E-Mail an: bewerbungen@fak6.tu-berlin.de.
Für Aus­künfte zum for­ma­len Bewer­bungs­pro­zess wen­den Sie sich bitte an berufungen@fak6.tu-berlin.de. Fach­li­che Anfra­gen rich­ten Sie bitte eben­falls an die genannte E-Mail-Adresse; diese wer­den an die*den Vor­sit­zen­den der Beru­fungs­kom­mis­sion wei­ter­ge­lei­tet.

Mit der Abgabe einer Online­be­wer­bung geben Sie als Bewer­ber*in Ihr Ein­ver­ständ­nis, dass Ihre Daten elek­tro­nisch ver­ar­bei­tet und gespei­chert wer­den.
Wir wei­sen dar­auf hin, dass bei unge­schütz­ter Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung auf elek­tro­ni­schem Wege keine Gewähr für die Sicher­heit über­mit­tel­ter per­sön­li­cher Daten über­nom­men wer­den kann.
Daten­schutz­recht­li­che Hin­weise zur Ver­ar­bei­tung Ihrer Daten gem. DSGVO fin­den Sie auf der Web­seite der Per­so­nal­ab­tei­lung:
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