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Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin - Fach­be­reich Phi­lo­so­phie und Geis­tes­wis­sen­schaf­ten

Die Pro­fes­sur wird im Rah­men des Exzel­lenz­clus­ters 2020 „Tem­po­ral Com­mu­nities: Doing Lite­ra­ture in a Glo­bal Per­spec­tive" (www.temporal-communities.de) an der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin besetzt. Ziel des Clus­ters ist es, die Kon­zep­tion von Lite­ra­tur in glo­ba­ler Per­spek­tive grund­le­gend neu zu den­ken. Dazu ist es nötig, tra­di­tio­nelle Rah­men­ka­te­go­rien der Lite­ra­tur­ge­schichte wie ,Nation' und ,Epo­che' zu über­win­den. Mit dem Kon­zept der „Tem­po­ral Com­mu­nities" kann dabei unter­sucht wer­den, wie Lite­ra­tur über Räume und Zei­ten hin­weg aus­greift und dabei - manch­mal über Jahr­tau­sende - kom­plexe Netz­werke aus­bil­det und in stän­di­gem Aus­tausch mit ande­ren Küns­ten, Medien, Insti­tu­tio­nen und gesell­schaft­li­chen Phä­no­me­nen steht. Die Pro­fes­sur soll dazu bei­tra­gen, das Kon­zept des Clus­ters im Bereich der Digi­tal Huma­nities umzu­set­zen und fort­zu­ent­wi­ckeln.

Uni­ver­si­täts­pro­fes­sur für Digi­tal Huma­nities

Besol­dungs­gruppe: W 2 oder ver­gleich­ba­res Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis | Ken­nung: Digi­tal­Hum

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Ver­tre­tung des Faches Digi­tal Huma­nities in For­schung und Lehre:

An der Schnitt­stelle zwi­schen Lite­ra­tur­wis­sen­schaft und Infor­ma­tik sol­len die For­schungs­schwer­punkte auf Metho­den der Daten­mo­del­lie­rung und der Daten­vi­sua­li­sie­rung im Bereich der his­to­ri­schen geis­tes­wis­sen­schaft­li­chen For­schung lie­gen. Eine beson­dere Rolle spie­len dabei Metho­den und Ver­fah­ren der Netz­werk­ana­lyse, ins­be­son­dere in ihrer Anwen­dung auf Netz­werke, die sich in Zeit und Raum ver­än­dern. Dabei sol­len ver­schie­dene Tech­no­lo­gien, Metho­den und theo­re­ti­sche Modelle auf dem Feld der Digi­tal Huma­nities erprobt, eva­lu­iert und kri­tisch reflek­tiert wer­den. Von der Stel­len­in­ha­be­rin/dem Stel­len­in­ha­ber wer­den zudem Kon­zepte für die Ver­mitt­lung von Metho­den­kom­pe­tenz und Impulse für den Auf­- und Aus­bau einer Digi­tal Huma­nities-Infra­struk­tur an der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin erwar­tet.

Die Lehre ist fächer­über­grei­fend vor allem im Rah­men der B.A. und M.A.-Stu­di­en­gänge des Fach­be­reichs Phi­lo­so­phie und Geis­tes­wis­sen­schaf­ten zu erbrin­gen.

Erwar­tun­gen an die künf­tige Tätig­keit:

Neben den sich ins­be­son­dere aus § 99 BerlHG erge­ben­den dienst­li­chen Auf­ga­ben wer­den von der/dem Beru­fe­nen außer­dem die nach­ste­hend auf­ge­führ­ten Tätig­kei­ten erwar­tet:

  • Lei­tung der Rese­arch Area 5 „Buil­ding Digi­tal Com­mu­nities" des EXC 2020 „Tem­po­ral Com­mu­nities"
  • Feder­füh­rende Ent­wick­lung von Kon­zep­ten zur digi­ta­len Kon­zep­tion und Dar­stell­bar­keit von Lite­ra­tur­ge­schichte in glo­ba­ler Per­spek­tive (Digi­tal Literary History) und zur rele­van­ten Daten­mo­del­lie­rung und -visua­li­sie­rung
  • Feder­füh­rende Kon­zep­tion von Digi­tal Huma­nities-Lehr­ver­an­stal­tun­gen zur Inte­gra­tion in die Stu­di­en­gänge des FB Phi­lo­so­phie und Geis­tes­wis­sen­schaf­ten, sowie, per­spek­ti­visch, die Ent­wick­lung inno­va­ti­ver Lehr­an­ge­bote auf dem Gebiet der „Digi­tal Huma­nities"
  • Per­spek­ti­vi­scher Auf­bau von sowie Betei­li­gung an wei­te­ren For­schungs­ver­bün­den
  • Bei­trag zum Aus­bau des For­schungs­fel­des Digi­tal Huma­nities an der Freien Uni­ver­si­tät in Zusam­men­ar­beit mit ein­schlä­gi­gen Akteu­ren und Insti­tu­tio­nen in Ber­lin und dar­über hin­aus
  • Behand­lung von für die Dis­zi­plin rele­van­ten Gen­der- und Diver­sity-Ansät­zen.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen:
gem. § 100 BerlHG

Wei­tere Anfor­de­run­gen:
  • Inter­na­tio­nale Lehr- und For­schungs­er­fah­rung sowie exzel­lente For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten auf dem Gebiet der Digi­tal Huma­nities
  • zusätz­li­che wis­sen­schaft­li­che Leis­tun­gen in einem geis­tes­wis­sen­schaft­li­chen Fach, bevor­zugt mit einem Schwer­punkt in his­to­ri­schen Epo­chen, und doku­men­tierte Zusatz­qua­li­fi­ka­tion in der Infor­ma­tik
  • For­schungs­er­fah­rung mit Anwen­dun­gen com­pu­ter­un­ter­stütz­ter Metho­den in den Geis­tes­wis­sen­schaf­ten, ins­be­son­dere der digi­ta­len Netz­werk­ana­lyse, und ein­schlä­gige Publi­ka­tio­nen auf die­sem Gebiet
  • Ver­traut­heit mit Theo­rien und digi­ta­len Rea­li­sie­run­gen der Model­lie­rung und der Visua­li­sie­rung von Ver­net­zung
  • Erfah­rung in der Ein­wer­bung und Durch­füh­rung von Dritt­mit­tel­pro­jek­ten sowie in der Orga­ni­sa­tion von und der Zusam­men­ar­beit in inter­dis­zi­pli­nä­ren For­schungs­ver­bün­den

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bewer­bun­gen mit den übli­chen Unter­la­gen (Lebens­lauf, Zeug­nisse und Urkun­den/ggf. auch Ernen­nungs­ur­kun­den in deut­scher oder eng­li­scher Spra­che [ggf. Über­set­zun­gen bei­fü­gen], Schrif­ten­ver­zeich­nis, Liste der durch­ge­führ­ten Lehr­ver­an­stal­tun­gen inkl. Nach­wei­sen zur päd­ago­gi­schen Eig­nung, Anga­ben zu der­zei­ti­gen oder geplan­ten For­schungs­vor­ha­ben, For­schungs­ko­ope­ra­tio­nen und Dritt­mit­tel­pro­jek­ten, ggf. Sprach­zer­ti­fi­kate, außer­dem – falls für das jewei­lige Fach­ge­biet zutref­fend – Anga­ben zu Indus­trie­ko­ope­ra­tio­nen, Erfin­dun­gen, Paten­ten, Aus­grün­dun­gen, etc.) sind bis zum 27.02.2020 (vor­zugs­weise elek­tro­nisch in einer ein­zi­gen pdf-Datei, maxi­mal 5 MB) ein­schließ­lich einer pri­va­ten Post- und E-Mail-Adresse unter Angabe der Ken­nung zu rich­ten an die

Freie Uni­ver­si­tät Ber­lin
Fach­be­reich Phi­lo­so­phie und Geis­tes­wis­sen­schaf­ten
Deka­nat
Frau Hehn
Habel­schwer­d­ter Allee 45
14195 Ber­lin

E-Mail: bewerbung@geisteswissenschaften.fu-berlin.de

Die für die Beset­zung von Pro­fes­su­ren ins­be­son­dere rele­van­ten Rechts­vor­schrif­ten des Ber­li­ner Hoch­schul­ge­set­zes (§§ 99, 100, 101, 102 a,102 c BerlHG) fin­den Sie hier: www.fu-berlin.de/bbs.