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Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin - Phi­lo­so­phi­sche Fakul­tät, Insti­tut für Euro­päi­sche Eth­no­lo­gie

Juni­or­pro­fes­sur für „ Sozi­al­an­thro­po­lo­gie mit Schwer­punkt auf kul­tu­rel­len Aus­drucks­wei­sen“

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

An der Phi­lo­so­phi­schen Fakul­tät, Insti­tut für Euro­päi­sche Eth­no­lo­gie, ist eine Juni­or­pro­fes­sur für „ Sozi­al­an­thro­po­lo­gie mit Schwer­punkt auf kul­tu­rel­len Aus­drucks­wei­sen“ zum 01.10.2020 zu beset­zen. Diese W1-Stelle ist mit einem Ten­ure Track nach W2 ver­se­hen. Spä­tes­tens nach 5 Dienst­jah­ren wird ein Eva­lua­ti­ons­ver­fah­ren mit dem Ziel eröff­net, fest­zu­stel­len, ob die per­sön­li­chen Leis­tun­gen für eine Beru­fung auf Lebens­zeit erfüllt sind. Die Juni­or­pro­fes­sur wird aus dem Bund-Län­der-Pro­gramm zur För­de­rung des wis­sen­schaft­li­chen Nach­wuch­ses finan­ziert. Ziel des Pro­gramms ist es, dem wis­sen­schaft­li­chen Nach­wuchs den Weg für eine sichere wis­sen­schaft­li­che Kar­riere zu ebnen. Von Ten­ure-Track-Pro­fes­so­ren*innen (m/w/d) an der HU Ber­lin wer­den Leis­tun­gen in den Berei­chen For­schung und Aka­de­mi­sche Lehre sowie Enga­ge­ment in der aka­de­mi­schen Selbst­ver­wal­tung und der Erwerb von Per­so­nal­füh­rungs­kom­pe­ten­zen erwar­tet. Aus dem Rah­men­ka­ta­log [https://hu.berlin/tenuretrack_katalog] wer­den im Laufe des Beru­fungs­ver­fah­rens die kon­kre­ten Leis­tungs­an­for­de­run­gen bestimmt.

Die Pro­fes­sur soll Auf­ga­ben in Wis­sen­schaft, For­schung und Lehre mit dem Schwer­punkt Cul­tu­ral Expres­sion wahr­neh­men. Diese kann unter ande­rem Mate­ri­elle Kul­tur, Per­for­mance, Kör­per und Embo­di­ment, Medien, Kunst, Design und Wis­sen­schaft umfas­sen.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Es wird eine Per­sön­lich­keit erwar­tet, die mit und über die Samm­lun­gen der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät forscht. Mit die­ser Pro­fes­sur ver­bin­det sich die Mit­glied­schaft am Helm­holtz-Zen­trum für Kul­tur­tech­nik und am Centre for Anthro­po­lo­gi­cal Rese­arch on Muse­ums and Heri­tage (CAR­MAH). Eine Zusam­men­ar­beit mit dem Hum­boldt-Labor im Hum­boldt Forum und dem Objekt­la­bor wird erwar­tet ebenso die Befä­hi­gung zur Lehre in den BA- und MA-Stu­di­en­gän­gen der Euro­päi­schen Eth­no­lo­gie, die maß­geb­li­che Mit­wir­kung bei der Ent­wick­lung eines zukünf­tig inter­dis­zi­pli­nä­ren Mas­ter­pro­gramms, die Betreu­ung von Pro­mo­ti­ons­vor­ha­ben sowie die Mit­wir­kung an Dritt­mit­tel­pro­jekt­an­trä­gen.

Die gesuchte Per­sön­lich­keit soll klare Vor­stel­lun­gen für die Wei­ter­ent­wick­lung die­ser Ansätze in Bezug auf die uni­ver­si­tä­ren Samm­lun­gen mit­brin­gen. Prä­fe­riert wer­den dabei Per­sön­lich­kei­ten, die bereits Erfah­rung mit dem Arbei­ten mit Samm­lun­gen nach­wei­sen kön­nen. Kennt­nisse der theo­re­ti­schen Dis­kurse und aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen sowie zum Umgang mit sen­si­blen Samm­lun­gen wer­den erwar­tet.

Die Anfor­de­run­gen für die Beru­fung gemäß § 102c i. V. m. § 102a des Ber­li­ner Hoch­schul­ge­set­zes müs­sen erfüllt wer­den. Vor­aus­set­zung für die Bewer­bung ist auch eine her­aus­ra­gende Pro­mo­tion in der Euro­päi­schen Eth­no­lo­gie/Sozial- oder Kul­tur­anthro­po­lo­gie oder benach­bar­ten Dis­zi­pli­nen. Ein­schlä­gige Erfah­run­gen mit eth­no­gra­phi­schen Metho­den sowie der Nach­weis einer For­schungs­tä­tig­keit im Bereich Cul­tu­ral Expres­sion wer­den erwar­tet, ebenso Erfah­run­gen im Bereich inter­dis­zi­pli­nä­rer Koope­ra­tio­nen. Erwar­tet wer­den gleich­falls aus­ge­zeich­nete Deutsch- oder Eng­lisch­kennt­nisse bzw. die Bereit­schaft, diese Kennt­nisse der jewei­li­gen Zweit­spra­che inner­halb von zwei Jah­ren zu opti­mie­ren. Dar­über hin­aus rich­tet sich das För­der­pro­gramm dezi­diert an Wis­sen­schaft­ler*innen (m/w/d) in einer frü­hen Kar­rie­re­phase, daher soll die Zeit­spanne zwi­schen Pro­mo­tion und Bewer­bung max. 4 Jahre betra­gen (Aus­nah­men, z. B. bei Kin­der­be­treu­ung, sind mög­lich).

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die Hum­boldt-Uni­ver­si­tät strebt eine Erhö­hung des Anteils von Frauen in For­schung und Lehre an und for­dert qua­li­fi­zierte Wis­sen­schaft­le­rin­nen nach­drück­lich auf, sich zu bewer­ben. Bewer­bun­gen aus dem Aus­land sind erwünscht. Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Bewer­bun­gen von Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund sind aus­drück­lich erwünscht.

Bewer­bun­gen (inkl. Lebens­lauf und Zeug­nis­ko­pien, Schrif­ten­ver­zeich­nis, For­schungs­vor­ha­ben, Aus­sa­gen über Lehr­er­fah­run­gen sowie eine Skizze geplan­ter Lehr­ver­an­stal­tun­gen im Hin­blick auf die Module der Stu­di­en­gänge der Euro­päi­sche Eth­no­lo­gie) sind bis zum 05.02.2020 unter Angabe der Kenn­zif­fer JP/001/20 an die Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin, Deka­nin der Phi­lo­so­phi­schen Fakul­tät, Frau Prof. Metz­ler, Unter den Lin­den 6, 10099 Ber­lin oder bevor­zugt per E-Mail in einer PDF-Datei an berufungen.philfak@hu-berlin.de zu rich­ten. Da wir Ihre Unter­la­gen nicht zurück­sen­den, bit­ten wir Sie, Ihrer Bewer­bung nur Kopien bei­zu­le­gen.