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An­ge­bot 58 von 93 vom 08.09.2020, 12:01

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Cha­rité - Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin - Insti­tut für Labo­ra­to­ri­ums­me­di­zin, Kli­ni­sche Che­mie und Patho­bio­che­mie

Die Cha­rité - Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin ist eine gemein­same Ein­rich­tung der Freien Uni­ver­si­tät Ber­lin und der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin. Sie hat als eines der größ­ten Uni­ver­si­täts­kli­nika Euro­pas mit bedeu­ten­der Geschichte eine füh­rende Rolle in For­schung, Lehre und Kran­ken­ver­sor­gung inne. Aber auch als moder­nes Unter­neh­men mit Zer­ti­fi­zie­run­gen im medi­zi­ni­schen, kli­ni­schen und im Manage­ment-Bereich tritt die Cha­rité her­vor.

Wis­sen­schaft­li­che(r) Mit­ar­bei­ter*in (65%, Labor­me­di­zin/Patho­bio­che­mie)

Cha­rité Cam­pus Mitte

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Im Rah­men eines von der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft geför­der­ten Pro­jekts beab­sich­ti­gen wir, Pro­tein Tyro­sin Phos­phata­sen (PTPs) als mole­ku­lare Ziel­struk­tu­ren der inflamma­ti­ons­ver­mit­tel­ten Insu­lin­re­sis­tenz und Ske­lett­mus­kela­tro­phie zu unter­su­chen. Das Pro­jekt ist an der Schnitt­stelle zwi­schen Medi­zin, Mole­ku­lar­bio­lo­gie, Bio­che­mie und Zell­bio­lo­gie loka­li­siert und stellt eine enge Kol­la­bo­ra­tion mit der Arbeits­gruppe von Prof. Fie­litz, Uni­ver­si­täts­me­di­zin Greifs­wald (Kar­dio­lo­gie), dar. Ziel ist eine bes­sere Kennt­nis der Rolle von PTPs bei der peri­phe­ren Insu­lin­re­sis­tenz im Ske­lett­mus­kel im Rah­men der Sep­sis/Inflamma­tion. Unter­su­chungs­ge­gen­stand ist ins­be­son­dere das Insu­lin-Signa­ling im Ske­lett­mus­kel. Das Pro­jekt bie­tet die Mög­lich­keit, in einer der bes­ten medi­zi­ni­schen Uni­ver­si­tä­ten Deutsch­lands mit zahl­rei­chen wis­sen­schaft­li­chen Koope­ra­ti­ons­mög­lich­kei­ten zusam­men­zu­ar­bei­ten. Die Anfer­ti­gung einer Dis­ser­ta­tion ist gewünscht und wird geför­dert (Dr. rer. nat., Dr. rer. medic.).

Ihr Auf­ga­ben­ge­biet:
  • Mole­ku­lar­bio­lo­gie
  • Umgang mit DNA, RNA und Pro­te­inen
  • Expe­ri­men­telle Unter­su­chun­gen in der Zell­kul­tur
  • Unter­su­chun­gen in muri­nem Gewebe bzw. ggf. tier­ex­pe­ri­men­tel­les Arbei­ten
  • Ana­ly­ti­sche Tech­ni­ken (Gel­elek­tro­pho­rese, Western­blot, Poly­me­rase-Ket­ten­re­ak­tion, His­to­lo­gie, Immun­his­to­lo­gie)
  • Pro­xi­mity Liga­tion Assay in situ
  • Pro­tein Tyro­sin Phos­phata­sen Akti­vi­täts­as­says
  • Geplante Publi­ka­tion der Ergeb­nisse in hoch­wer­ti­gen Fach­zeit­schrif­ten mit Begut­ach­tung
  • Teil­nahme an insti­tuts­in­ter­nen, wis­sen­schaft­li­chen Bespre­chun­gen
  • Teil­nahme an wis­sen­schaft­li­chen Ver­an­stal­tun­gen und Prä­sen­ta­tion von Ergeb­nis­sen
  • Enge Inter­ak­tion mit der kol­la­bo­rie­ren­den Arbeits­gruppe der Uni­ver­si­täts­me­di­zin Greifs­wald

Wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­tern und Mit­ar­bei­te­rin­nen wird nach Maß­gabe ihres Dienst­ver­hält­nis­ses aus­rei­chend Zeit zu eige­ner wis­sen­schaft­li­cher Arbeit gege­ben.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Sie haben Ihr Stu­dium der Bio­che­mie, Bio­lo­gie, Bio­tech­no­lo­gie oder Phar­ma­zie spä­tes­tens mit Ein­tritt in die aus­ge­schrie­bene Stelle voll­stän­dig abge­schlos­sen. Eng ver­wandte Stu­di­en­gänge sind ebenso mög­lich, sofern alle im Auf­ga­ben­ge­biet genann­ten Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sind. Idea­ler­weise haben Sie Ihre Erfah­rung in der expe­ri­men­tel­len For­schung vor­zu­wei­sen und ken­nen die genann­ten Tech­ni­ken. Hin­ter­grund­wis­sen im Umgang mit Anti­kör­pern/Enzy­men und sons­ti­gen Pro­te­inen sowie DNA/RNA ist von Vor­teil. Ana­ly­ti­sche Fähig­kei­ten wie Gel­elek­tro­pho­rese, Western­blot und PCR ergän­zen Ihr Pro­fil. Sie besit­zen eine rasche Auf­fas­sungs­gabe, ver­fü­gen über sehr gute Eng­lisch­kennt­nisse und sind moti­viert, die Ergeb­nisse des Pro­jekts in Publi­ka­tio­nen dar­zu­stel­len. Sie sind fähig sowohl selbst­stän­dig als auch im Team zu arbei­ten und Sie haben gro­ßes Inter­esse daran, an Cha­rak­te­ri­sie­rung von zel­lu­lä­ren Signal­we­gen mit­zu­wir­ken. Da im Rah­men des Pro­jek­tes Expe­ri­mente mit Ver­suchs­tie­ren durch­ge­führt wer­den, ist es erfor­der­lich, dass Sie die Not­wen­dig­keit von Tier­ver­su­chen für medi­zi­ni­sche Zwe­cke aner­ken­nen. Dar­über hin­aus moti­vie­ren Sie sich idea­ler­weise selbst und möch­ten gerne in einem wis­sen­schaft­li­chen Umfeld mit Per­so­nen ver­schie­de­ner Natio­na­li­tä­ten am Cen­ter for Car­dio­vascu­lar Rese­arch der Cha­rité zusam­men­ar­bei­ten.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre Bewer­bung sen­den Sie bitte als eine ein­zige PDF-Datei von max. 5 MB Größe unter Angabe der Kenn­zif­fer an:

Cha­rité - Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin
kai.kappert@charite.de

Ansprech­part­ner*in für Rück­fra­gen:

kai.kappert@charite.de
Tel: 030-405026207; 030-450525308

DIE CHA­RITÉ – UNI­VER­SITÄTS­ME­DI­ZIN BER­LIN trifft ihre Per­so­nal­ent­schei­dun­gen nach Eig­nung, Befä­hi­gung und fach­li­cher Leis­tung. Gleich­zei­tig wird eine Erhö­hung des Anteils von Frauen in
Füh­rungs­po­si­tio­nen ange­strebt und dies bei gleich­wer­ti­ger Qua­li­fi­ka­tion im Rah­men der recht­li­chen Mög­lich­kei­ten berück­sich­tigt. Ebenso aus­drück­lich erwünscht sind Bewer­bun­gen von Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund. Schwer­be­hin­derte Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber wer­den bei glei­cher Qua­li­fi­ka­tion bevor­zugt. Ein erwei­ter­tes Füh­rungs­zeug­nis, ist vor­zu­le­gen. Even­tu­ell anfal­lende Rei­se­kos­ten kön­nen nicht erstat­tet wer­den.

Daten­schutz­hin­weis: Die Cha­rité weist dar­auf hin, dass im Rah­men und zu Zwe­cken des Bewer­bungs­ver­fah­rens an ver­schie­de­nen Stel­len in der Cha­rité (z.B. Fach­be­reich, Per­so­nal­ver­tre­tung, Per­so­nal­ab­tei­lung) per­so­nen­be­zo­gene Daten gespei­chert und ver­ar­bei­tet wer­den. Wei­ter­hin kön­nen die Daten inner­halb des Kon­zerns sowie an Stel­len außer­halb (z.B. Behör­den) zur Wah­rung berech­tig­ter Inter­es­sen über­mit­telt bzw. ver­ar­bei­tet wer­den. Mit Ihrer Bewer­bung stim­men Sie unse­ren Daten­schutz und Nut­zungs­be­stim­mun­gen für Bewer­bungs­ver­fah­ren, die Sie hier fin­den, zu.