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An­ge­bot 14 von 64 vom 20.05.2020, 17:44

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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät IV - Insti­tut für Tech­ni­sche Infor­ma­tik und Mikro­elek­tro­nik / Exzel­lenz­clus­ter Sci­ence of Intel­li­gence

Wiss. Mit­ar­bei­ter*in (d/m/w) - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len

Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ist ggf. mög­lich

Die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin schreibt eine Stelle als wis­sen­schaft­li­che*r Mit­ar­bei­ter*in (Dok­to­rand*in oder Post­Doc) im Exzel­lenz­clus­ter „Sci­ence of Intel­li­gence” aus.
Was sind die Prin­zi­pien der Intel­li­genz, die von allen For­men der Intel­li­genz geteilt wer­den, egal ob künst­lich oder bio­lo­gisch, ob Robo­ter, Com­pu­ter­pro­gramm, Mensch oder Tier? Und wie kön­nen wir diese Prin­zi­pien anwen­den, um intel­li­gente Tech­no­lo­gien zu schaf­fen?
Die Beant­wor­tung die­ser Fra­gen – ethisch ver­ant­wort­lich – ist das zen­trale wis­sen­schaft­li­che Ziel des neuen Exzel­lenz­clus­ters Sci­ence of Intel­li­gence (www.scienceofintelligence.de), in dem For­scher aus einer Viel­zahl von ana­ly­ti­schen und syn­the­ti­schen Dis­zi­pli­nen – künst­li­che Intel­li­genz, Machine Lear­ning, Rege­lung, Robo­tik, Com­pu­ter Vision, Ver­hal­tens­bio­lo­gie, Psy­cho­lo­gie, Erzie­hungs­wis­sen­schaft, Neu­ro­wis­sen­schaft und Phi­lo­so­phie – ihre Kräfte bün­deln, um ein mul­ti­dis­zi­pli­nä­res For­schungs­pro­gramm zwi­schen Uni­ver­si­tä­ten und For­schungs­ein­rich­tun­gen in Ber­lin hin­weg zu schaf­fen.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Pro­jekt Ethi­cal and Trust­worthy Arti­fi­cial and Machine Intel­li­gence (etami)
Künst­li­che Intel­li­genz kann für eine Viel­zahl von Berei­chen wie Gesund­heits­für­sorge, Ener­gie­ver­brauch und Ver­kehr, Land­wirt­schaft, Kli­ma­wan­del und Risi­ko­ma­nage­ment nütz­lich sein. Intel­li­gente Trans­port­sys­teme kön­nen zum Bei­spiel Staus redu­zie­ren, KI-Sys­teme kön­nen die Unab­hän­gig­keit von Seh­be­hin­der­ten erhö­hen oder die Effi­zi­enz von Moto­ren opti­mie­ren. Auf diese Weise kön­nen auch die Bemü­hun­gen zur Dekar­bo­ni­sie­rung zu Guns­ten einer grü­ne­ren Gesell­schaft ver­stärkt wer­den.
Die Anwen­dung von Metho­den der künst­li­chen Intel­li­genz schafft jedoch auch neue Her­aus­for­de­run­gen für die zukünf­tige Arbeits­or­ga­ni­sa­tion und wirft recht­li­che und ethi­sche Fra­gen auf. Um das für die Akzep­tanz und Nut­zung der KI in der Gesell­schaft not­wen­dige Ver­trauen zu schaf­fen, müs­sen Stan­dards, Tech­ni­ken und Sys­teme ent­wi­ckelt wer­den, die den Grund­rech­ten und ethi­schen Regeln fol­gen. Das Etami-Pro­jekt kon­zen­triert sich auf die ethi­schen Impli­ka­tio­nen von (zukünf­ti­gen) For­schungs­er­geb­nis­sen des Exzel­lenz­clus­ters "Sci­ence of Intel­li­gence" und zielt dar­auf ab, eine Ver­bin­dung zu den Ethik­richt­li­nien für ver­trau­ens­wür­dige künst­li­che Intel­li­genz der Exper­ten­gruppe für Künst­li­che Intel­li­genz (AI HLEG) der EU-Kom­mis­sion her­zu­stel­len.

Auf­ga­ben­ge­biet:
  • Kon­zep­tion und Durch­füh­rung von For­schungs­pro­jek­ten an der Schnitt­stelle von Ethik, Sozio­lo­gie und Intel­li­genz­for­schung
  • Inter­ak­tion inner­halb des Exzel­lenz­clus­ters SCIoI und der Etami-Pro­jekt­part­ner
  • Zusam­men­stel­lung der Ergeb­nisse für Prä­sen­ta­tio­nen, Pro­jekt­be­richte und Publi­ka­tio­nen
Diese Posi­tion erfor­dert die Teil­nahme an For­schungs­kol­lo­quien, Vor­trags­rei­hen und Work­shops sowie eine aktive Betei­li­gung an den For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten des Clus­ters.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Erfolg­rei­ches abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom oder Äqui­va­lent) in einer geeig­ne­ten Fach­rich­tung
Nach­ge­wie­sene Fähig­kei­ten/Hin­ter­grund in fol­gen­den The­men­be­rei­chen:
  • Ethik und/oder Poli­tik im Zusam­men­hang mit neuen Tech­no­lo­gien
  • Phi­lo­so­phie/Sozio­lo­gie der Tech­nik
  • Metho­den der phi­lo­so­phi­schen Begriffs­ana­lyse
  • Erfah­rung mit Metho­den der Tech­nik­fol­gen­ab­schät­zung, wie z.B. Visi­ons­ein­schät­zung, Fore­sight-Ana­lyse, Sze­na­rio-Tech­ni­ken etc.
  • Erfah­rung in der Durch­füh­rung von Exper­ten­in­ter­views und/oder Fokus­grup­pen­dis­kus­sio­nen
  • Uni­ver­si­täts­stu­dien in Sozio­lo­gie, Phi­lo­so­phie, Rechts­wis­sen­schaf­ten oder ver­wand­ten geis­tes­wis­sen­schaft­li­chen Berei­chen
  • Zusätz­li­che For­schungs­er­fah­rung auf dem Gebiet der Robo­tik und KI ist von Vor­teil
  • Zusätz­li­cher Hin­ter­grund in einer Inge­nieur- oder Natur­wis­sen­schaft ist von Vor­teil

Die For­schungs­da­ten erfor­dern eng­li­sche Sprach­kennt­nisse; deut­sche Sprach­kennt­nisse sind von Vor­teil.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre Bewer­bung laden Sie bitte über das Por­tal http://jobs.scienceofintelligence.de hoch.

Die Bewer­bungs­un­ter­la­gen soll­ten Fol­gen­des ent­hal­ten: Moti­va­ti­ons­schrei­ben, Lebens­lauf, Tran­script des Stu­di­ums (sowohl für BSc als auch für MSc), Kopien von Abschluss­zeug­nis­sen (BSc, MSc, PhD, falls zutref­fend), Abs­tracts von Bache­lor-, Mas­ter- und (falls zutref­fend) Dok­tor­ar­bei­ten, Liste der Ver­öf­fent­li­chun­gen und ein aus­ge­wähl­tes Manu­skript (falls zutref­fend), zwei Namen von qua­li­fi­zier­ten Per­so­nen, die bereit sind, Refe­ren­zen zur Ver­fü­gung zu stel­len, und Doku­mente, die uns nach Ansicht der Kan­di­da­ten*innen hel­fen kön­nen, ihre Kom­pe­tenz zu beur­tei­len.

Mit der Abgabe einer Online­be­wer­bung geben Sie als Bewer­ber*in Ihr Ein­ver­ständ­nis, dass Ihre Daten elek­tro­nisch ver­ar­bei­tet und gespei­chert wer­den. Wir wei­sen dar­auf hin, dass bei unge­schütz­ter Über­sen­dung Ihrer Bewer­bung auf elek­tro­ni­schem Wege keine Gewähr für die Sicher­heit über­mit­tel­ter per­sön­li­cher Daten über­nom­men wer­den kann. Daten­schutz­recht­li­che Hin­weise zur Ver­ar­bei­tung Ihrer Daten gem. DSGVO fin­den Sie auf der Web­seite der Per­so­nal­ab­tei­lung:
https://www.abt2-t.tu-berlin.de/menue/themen_a_z/datenschutzerklaerung/ oder Direkt­zu­gang: 214041.

Zur Wah­rung der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen Frauen und Män­nern sind Bewer­bun­gen von Frauen mit der jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­tion aus­drück­lich erwünscht. Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Ber­lin schätzt die Viel­falt ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit.

Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin - Der Prä­si­dent - Fakul­tät IV, Exzel­lenz­clus­ter Sci­ence of Intel­li­gence, Prof. Dr. Oli­ver Brock, Sekr. SCIOI, March­straße 23, 10587 Ber­lin